Wolfenbüttel. Christian Heitzmann richtet am Freitag, den 27. Oktober 2017 um 15 Uhr in der Bibliotheca Augusta den Blick auf ihren Namensgeber Herzog August d. J. zu Braunschweig-Lüneburg. Mehr als 130.000 Titel hinterließ der Herzog bei seinem Tod 1666, und dies sei „so etwas wie ein Wunder“, meinte der gelehrte Zeitgenosse Hermann Conring.
Was bewegt Menschen zu sammeln? Wie tragen sie ihre Sammlungen zusammen, wie organisieren, präsentieren und nutzen sie sie? In der Sonderführung wird an ausgewählten Beispielen veranschaulicht, wie der Herzog mit einem Netz von Agenten seine Sammlung aufgebaut hat, wie die räumliche Ordnung der Bibliothek und ihre Kataloge den Kosmos des Wissens spiegeln und wie August, der Intellektuelle und Landesherr, seine Bibliothek als Arbeits- und Herrschaftsinstrument genutzt hat. Ein Gang durch die Ausstellung gibt nicht zuletzt Antworten auf immer wieder gestellte Fragen von Besuchern: „Was ist das denn alles wert?“, „Wo stehen denn hier die Romane?“ und „Ist das alles echt?“.
Die Ausstellung ist, seit Anfang Oktober mit neuen, ausgetauschten Exponaten, noch bis zum 10. Dezember 2017 in der Bibliotheca Augusta zu sehen. DieÖffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr, derEintritt beträgt 5,-/2,-/1,- Euro. WeitereInformationen gibt es unter 05331/808-214 oder www.hab.de.
Sonderführung durch die Ausstellung "So etwas wie ein Wunder“
In der Bibliotheca Augusta findet eine Sonderführung durch die Ausstellung "So etwas wie ein Wunder“. Foto: Max Förster | Foto: Max Förster
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