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Sozialticket als Modellprojekt - Zwei Varianten möglich

von Alexander Dontscheff


Mit dem Sozialticket sollen Bedürftige günstiger Bus fahren. Symbolfoto: Jan Weber
Mit dem Sozialticket sollen Bedürftige günstiger Bus fahren. Symbolfoto: Jan Weber Foto: Jan Weber

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16.10.2017

Landkreis. Vergünstigtes Monatsticket oder Gratis-Zehnerstreifen: Zwei verschiedene Varianten stehen für das geplante Modellprojekt "Sozialticket" zur Diskussion. Darüber soll der Kreistag in seiner Sitzung am 13. November entscheiden. In dieser Woche befassen sich bereits Finanz- und Sozialausschuss mit den Alternativen.


Das Modellprojekt soll zunächst für zwölf Monate (voraussichtlich 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019) getestet werden. Unabhängig davon für welche Variante er sich entscheidet soll der Kreistag die Landrätin damit beauftragen, Verhandlungen mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig zur näheren Ausgestaltung des Sozialtickets zu führen und eine mögliche Förderung durch den Zukunftsfonds Asse zu klären. Außerdem soll geklärt werden, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein maximaler Betrag für die Umsetzung des Modellprojektes festgesetzt werden muss, um einem eventuellen Kostenrisiko entgegenzuwirken.

Vergünstigtes Monatsticket


Variante 1 sieht die Einführung eines vergünstigten Monatstickets in den Preisstufen 1 bis 3 vor, je nach Wohnort, um die Samtgemeinden/Einheitsgemeindenbeziehungsweise die Kreisstadt zu erreichen. Es würde eine einheitliche Eigenbeteiligung von jedem Leistungsberechtigten in Höhe von 25Euro monatlich verlangt. Die Ausgabesoll durch die Verkehrsunternehmen gegen Vorlage eines Berechtigungsnachweises und eines Identitätsnachweises mit Lichtbild erfolgen, sofern Bereitschaft bei den Verkehrsunternehmen besteht. Alternativ würden die Monatskarten beim Landkreis und beim Jobcenter ausgegeben und notwendige Kartendrucker angeschafft und installiert.

Bei den zugrunde liegenden Prämissen entstünden Kosten in Höhe vonetwa 1,3 Millionen Euro zuzüglich Personal- und Sachkosten.

Kostenlose Zehnerstreifen


Die Alternative wäre dieEinführung von kostenlosen Zehnerstreifen(ein Streifen monatlich pro Person). Es würde keine Eigenbeteiligung verlangt. Die Ausgabe erfolgt dann durch den Landkreisoder das Jobcenter. Bei den zugrunde liegenden Prämissen entstünden Kosten in Höhe vonzirka 764.000Euro zuzüglich der Personal- und Sachkosten.


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