Telekom startet Glasfaserausbau in diesen Stadtteilen

Der Konzern will noch in diesem Jahr 23.000 Haushalte in Wolfenbüttel mit schnellem Internet versorgen können.

Der Glasfaser-Ausbau (hier im Bild in der Wilhelm-Raabe-Straße) geht in Wolfenbüttel in die nächste Runde.
Der Glasfaser-Ausbau (hier im Bild in der Wilhelm-Raabe-Straße) geht in Wolfenbüttel in die nächste Runde. | Foto: Matthias Kettling

Wolfenbüttel. Der Glasfaseraubau in Wolfenbüttel geht in die nächste Runde: Die Telekom baut laut eigenen Angaben in einer Pressemitteilung in den Stadtteilen Wolfenbüttel Ost, Wolfenbüttel Linden, Groß Stöckheim, Innenstadt und Wendessen ihr schnelles Internet aus.



Laut Angaben des Konzerns können so in Kürze schon 23.000 Haushalte und Unternehmen das Glasfasernetz der Telekom nutzen. Das neue Glasfasernetz ermögliche deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde. Der Ausbau soll bis September dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Telekom werde mehr als 20 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus verlegen und 122 neue Netzverteiler aufstellen.

Bürgermeister Lukanic freut sich


„Ich freue mich für die Bürgerinnen und Bürger, dass in den Glasfaserausbau durch das eigenfinanzierte Engagement der Telekom wieder in Wolfenbüttel Bewegung kommt. Schnelles Internet gehört zum Leben unserer Bürger dazu – privat und geschäftlich. Es ist ein digitaler Standortvorteil und heute so wichtig wie die Grundversorgung mit Gas, Wasser und Strom. Das moderne Glasfaser-Netz gewährleistet langfristig unsere Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Entwicklung in Wolfenbüttel. Darüber hinaus erhöht so ein Anschluss den Wert einer Immobilie – ob selbst genutzt oder vermietet. Daher sollte ein Glasfaseranschluss, wenn er generell angeboten wird, auch beauftragt werden“, wird Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic in einer Pressemitteilung der Telekom zitiert.

„Die Glasfaser sorgt für ein stabiles Internet. Den Hausanschluss bekommen Kunden kostenfrei, wenn sie einen Tarif buchen. Wer zögert, muss später mit neuen Baustellen und Anschlussgebühren rechnen“, sagt Sarah Schwalm, Regionalmanagerin der Telekom. Ob Glasfaser an der eigenen Adresse gebaut wird, lässt sich auf www.telekom.de/glasfaser prüfen.

Beim Ausbau arbeiten die Stadt Wolfenbüttel und die Telekom eng zusammen. Transparenz und professionelles Baustellenmanagement seien dabei oberstes Gebot. Um die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen.

Der Glasfaseranschluss komme nicht von allein ins Haus. Wer zur Miete wohnt, muss einen Glasfaser-Tarif buchen. Die Telekom kümmere sich dann um die Absprache mit den jeweiligen Immobilienbesitzern, denn diese müssen ihre Zustimmung geben. Auch Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern bekommen den Hausanschluss kostenfrei, wenn sie einen Tarif buchen, teilt die Telekom mit.