Wolfenbüttel: Lebenshilfe eröffnete Kalm'sches Haus




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Foto: Lebenshilfe



Im Kalm'schen Haus herrscht wieder buntes Leben. Nach Umbau- und Renovierungsarbeiten hat die Lebenshilfe Wolfenbüttel das Gebäude neu eröffnet. „"Wir freuen uns, dass wir dieses schöne Haus in unserem Besitz haben. Auch für die Stadt Wolfenbüttel ist es wichtig, dass das Gebäude in dieser Form erhalten bleibt“", sagte Bernd Schauder. Vor zahlreichen Gästen bei der Eröffnungsfeier betonte der Lebenshilfe-Geschäftsführer die historische Bedeutung des Hauses in der Töpferstraße: "1653 erbaut, ist es das älteste Haus in der Auguststadt." 


Saniert, entkernt und zurück im original-historischen Zustand: Die Lebenshilfe -– die das Haus 1989 erwarb - hat Einiges geleistet, um das Kalm'sche Haus für den eigenen Anspruch fit zu machen und gleichzeitig die Bestimmungen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Ein besonderer Dank gehe an die ehrenamtlichen Helfer und „an alle die hier mitarbeiten und helfen“, betonte Schauder.

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Nachdem die Frühförderung der Lebenshilfe an die Lindener Straße gezogen ist, eröffnete sich im Kalm'schen Haus der Raum für neue Möglichkeiten. Freizeittreff und Reisedienst der Lebenshilfe sind jetzt in das geschichtsträchtige Gebäude eingezogen und haben den Betrieb aufgenommen. Außerdem stehen insgesamt fünf Zimmer für ambulant betreutes Wohnen zur Verfügung. Drei davon sind aber schon vermietet.


"Wir haben jetzt viele neue Möglichkeiten", erklärte Karin Reinecke, Leiterin des Freizeittreffs. Mehr Platz, ein Raum mit Tischfußball und eine rollstuhlgerechte Küche erweitern das Angebot. "Und wir haben ein schönes Außengelände vor der Tür. Hier können Teilnehmer sich begegnen und wir können eine schöne Freizeitgestaltung bieten", freute sich Reinecke. Auch der Reisedienst ist eingezogen. 2012 bietet die Lebenshilfe zehn Reisen für insgesamt 124 Teilnehmer an.