Wolfenbüttel

Wolfenbütteler Delegierte beim "Tag der Heimat" dabei


Die Wolfenbütteler Delegierten beim Tag der Heimat mit
Kreisvorsitzenden Fritz Folger (2.v.r.), weiter, von links, Dieter
Lorenz, Georg Hattwig, Brunhilde Schölecke und Hans Meidorn. Foto: Lorenz
Die Wolfenbütteler Delegierten beim Tag der Heimat mit Kreisvorsitzenden Fritz Folger (2.v.r.), weiter, von links, Dieter Lorenz, Georg Hattwig, Brunhilde Schölecke und Hans Meidorn. Foto: Lorenz

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30.10.2016

Wolfenbüttel . Beim zentralen "Tag der Heimat" des Bund der Vertriebenen (BdV), in Braunschweig, nahmen auch Delegierte aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel teil



Kreisvorsitzender Fritz Folger begrüßte die Delegierten und als besondere Gäste Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Dr. Barbara Loeffke, Landesvorsitzende Niedersachsen der Ostpreußen. Folger freute sich auch über zahlreiche Vertreter aus dem Rat der Stadt Braunschweig. Die Bürgermeisterin betonte die Aufbauleistung der Vertriebenen und Flüchtlinge für die Stadt, so hätten 1950 immerhin 43.000 Vertriebene und Flüchtlinge mitgewirkt.

Neben dem Motto: "Identität schützen – Menschenrechte achten" galt es an die Heimat der Vertriebene aus Mittel- und Ostdeutschland zu erinnern. In seiner Festrede betonte Folger den Wert der Identität eines Volkes. "Wir Vertriebene identifizieren uns mit unserer Geschichte, wie es für jeden gelte. Ein lebendiges Bewußtsein der Geschichte der Heimat ist ein unverzichtbarer Teil der eigenen Persönlichkeit. Auch die Vertreibung sei ein Teil deutscher Geschichte und damit auch der Deutschen Identität", betonte Folger. "Ich bin 1936 in Ostpreußen als Ostpreuße und selbstständlich als Deutscher geboren", so Folger, der auch die Frage stellte: "Wie sieht es mit den Geschichtskenntnissen im Allgemeinen und mit den Kenntnissen über die ehemaligen deutschen Ostprovinzen und die deutschen Siedlungsgebiete in Osteuropa im Besondern aus?"

Der Kreisvorsitzende informierte auch, dass das Bundesverfassungericht bereits 1987 in einem Urteil hervorgehoben habe, dass es eine der wichtigsten Aufgaben deutscher Regierungen – ja deren Pflicht – ist, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten. Aufmerksam verfolgenten die Wolfen- bütteler Georg Hattwig und Hans Meidorn (Wolfenbüttel), Brunhilde Schölecke (Salzdahlum) und Dieter Lorenz (Sickte) den Ablauf. Im Heimatgeschichtlichen Teil kamen diesmal die Landsmannschaften Schlesien, Ostpreußen, Pommern und Brandenburg zu Geltung. Zunächst hörten die Besucher eine umfangreiche Landsmannschaftliche Information und dann sangen alle das typische Heimatlied. Für die musikalische Begleitung sorgte Olaf Pudelko mit seiner Elektroorgel. Erinnert wurde an die BdV Weihnachtsfeier am 8.Dezember um 15 Uhr im Stadtparckrestaurant


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