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Wolfenbüttel: Sitzplätze waren eine Rarität - Sechste Offene Bühne zog das Publikum an



Wolfenbüttel

Wolfenbüttel: Sitzplätze waren eine Rarität - Sechste Offene Bühne zog das Publikum an

von Werner Heise


Foto: Werner Heise)

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Natalie Hölscher hatte ihren ersten Auftritt bei der Offenen Bühne und sang unter anderem "Halleluja" Foto: Werner Heise)



Dass die Offene Bühne in der KuBa-Halle kein Geheimtipp mehr, sondern mittlerweile eine in Wolfenbüttel höchst erfolgreich etablierte Veranstaltungsreihe ist, bewies sich am Freitagabend durch die Rarität freier Sitzplätze. Der Saal war voller den je. Bereits zum sechsten Mal erhielten junge und alte Künstler die Chance ihr Können auf der Bühne vor einem dankbaren Publikum zu präsentieren.


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Der Braunschweiger Schauspieler Aurelius gehört an diesem Abend zu den wenigen Acts ohne musikalischen Anteil Foto: Werner Heise)



Die Vielfalt der möglichen Kunstformen hielt sich dieses Mal jedoch in Grenzen und beschränkte sich dadurch, mit Ausnahme einer Textlesung des Braunschweiger Schauspielers Aurelius und des Kabarettisten Gunnar Geck, der Auszüge aus seinem eigenen Programm vortrug, auf musikalische Darbietungen. Dennoch tat dies dem Charme der Offenen Bühne keinen Abbruch und über drei Stunden Programm vergingen durch die facettenreiche Begabung der Künstler und ihrer Unterschiedlichkeiten in Genre und Leistung wie im Flug.



Besonders begeistert zeigte sich das Publikum, das diesen Abend im übrigen wie bei jeder Offenen Bühne durch freien Eintritt genießen durfte, von dem Braunschweiger Duo "Biene Mirja", die ihren Gesang mit Gitarre und klangerzeugenden Gegenständen wie einem Einmachglas oder einer Konservenbüchse selbst begleiteten. Der altbekannte "Mecky Messer" erhielt hierdurch eine sagenhafte Interpretation, die man gehört haben muss. Die Zuschauer honorierten diesen Auftritt mit den Rufen nach einer Zugabe.

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Cederik und Nikeldi gehören zu den "alten Hasen" der Offenen Bühne Foto: Werner Heise)



Neben den alten Hasen, wie sie Melanie "Mé" Thieke, die Moderatorin des Abends, bezeichnete und zu denen der Liedermacher Lars Wickbold ebenso wie Cederik und Nikeldi - er Keyboard, sie Gesang - gehören, trat mit Natalie Hölscher, die auf ihre ganz besondere sympathische Art einen Evergreen wie "Halleluja" sang, auch ein neues Gesicht auf. Überhaupt steht die Bühne für jeden offen, der einfach die Lust verspürt dort aufzutreten.

Die nächste Offene Bühne findet am 25. Januar 2013 statt und sollte bereits jetzt bei jedem Kulturliebhaber fett im Kalender markiert werden.


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