Auffällige Radverkehrskampagne startet

Verkehrswacht und Polizei engagieren sich für mehr Sicherheit im Radverkehr.

Klaus Seiffert von der Verkehrswacht und Silke Hitschfeld von der Polizei
Klaus Seiffert von der Verkehrswacht und Silke Hitschfeld von der Polizei Foto: Verkehrswacht Wolfsburg e.V.

Wolfsburg. Verkehrswacht und Polizei beteiligen sich an der landesweiten Radverkehrs-Kampagne. Ziel sei die Verbesserung der Sicherheit und mehr gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, teilte der Verkehrswacht Wolfsburg e.V. mit.


Dafür sind in Wolfsburg verschiedene Aktionen gestartet oder in Planung: Plakate an Litfaß-Säulen Fahrrad-Installationen, platziert an unfallträchtigen Straßen und an Kreuzungen im urbanen Raum. Die Botschaften adressieren die Themen Überholabstand inner- und außerorts (1,5 und 2 Meter), Abbiegeunfälle (Toter Winkel) und Miteinander im Straßenverkehr (Rücksicht).

Zahl der Rad-Toten soll sinken


Rund 80 Prozent aller Haushalte in Deutschland besitzen mindestens ein Fahrrad, in 30 Prozent sind drei oder mehr Fahrräder vorhanden, das sind etwa 78 Millionen Fahrräder. Das Radverkehrsaufkommen hat während der Corona-Pandemie weiter zugenommen und immer häufiger müssen sich Radfahrer und Autofahrer den Straßenraum teilen. Bis Ende Mai 2022 registrierte die Polizei in Niedersachsen rund 4.700 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern und damit rund 11 Prozent bzw. 7 Prozent mehr als in den Vergleichszeiträumen vor der Corona-Phase (2018 und 2019) und sogar mehr als 56 Prozent im Vergleich zu 2021. Ziel des Landes ist nach eigenen Angaben die Reduktion der Getöteten und Verletzten im Radverkehr um 20 Prozent bis 2025.


mehr News aus Wolfsburg

Themen zu diesem Artikel


Verkehr