Betrunkener Autofahrer gefährdet Fußgänger und greift Polizistin an

Der 64-Jährige zeigte sich uneinsichtig und leistete Widerstand.

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Symbolbild | Foto: Anke Donner

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Wolfsburg. Zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte durch einen 64-jährigen Autofahrer kam es am vergangenen Freitagabend in der Halleschen Straße in Wolfsburg. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.



Gegen 19 Uhr hatte der 64-Jährige eine Person im Straßenverkehr gefährdet. Zunächst meldeten mehrere Passanten über den Polizeinotruf, dass ein Autofahrer in der Halleschen Straße mit seinem Honda Civic gerade fast eine Person angefahren habe. Der Fußgänger konnte gerade noch zur Seite springen, um einer Kollision mit dem Wagen zu entgehen.

Deutliche Ausfallerscheinungen


Die unverzüglich zum Einsatzort eilenden Polizeibeamten konnten den betreffenden Wagen auf einem dortigen Parkplatz entdecken. Als die Beamten den auf dem Fahrersitz sitzenden 64-Jährigen ansprachen, konnten sie Alkoholgeruch beim Fahrer feststellen. Darüber hinaus zeigte der Wolfsburger im weiteren Verlauf deutliche Ausfallerscheinungen.

Die Beamten forderten den 64-Jährigen wiederholt dazu auf, die laute Musik im Fahrzeug leiser zu stellen und aus dem Auto zu steigen. Dieser Aufforderung sei der Wolfsburger nicht nachgekommen und habe zunehmend aggressiv reagiert. Als eine Polizeibeamtin in der Folge ins Fahrzeuginnere griff, um den Schlüssel aus dem Schloss zu ziehen und so eine Weiterfahrt zu unterbinden, habe der 64-Jährige mehrfach auf ihren Arm eingeschlagen. Er wurde daraufhin mittels einfacher körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug geholt und zu Boden gebracht, wo ihm schließlich Handfesseln angelegt wurden. Dabei verletzte er sich leicht. Die Polizeibeamtin wurde durch den Angriff ebenfalls leicht verletzt, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Schlüssel und Führerschein weg


Auch im weiteren Verlauf habe sich der 64-Jährige unkooperativ gezeigt und sich gegen die polizeilichen Maßnahmen gesperrt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort mit einem Rettungswagen in das Wolfsburger Klinikum gebracht, wo ihm durch einen approbierten Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten untersagten dem Wolfsburger das weitere Führen von Kraftfahrzeugen und stellten zudem seine Fahrzeugschlüssel sowie seinen Führerschein sicher.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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