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Der Wolfsburger Weg zur Extremismusprävention


Doerthe Niebaum (Landesschulbehörde Niedersachsen; Zweite v.l.), Lisa Gellert (Verfassungsschutz Niedersachsen; Dritte v.l.), Katharina Varga (Geschäftsbereichsleiterin Jugend, Dritte v.r.) und Harry Guta (Dialogstelle Extremismusprävention; ganz rechts) präsentieren die Broschüre zum „Wolfsburger Weg zur Extremismusprävention“. Foto: Stadt Wolfsburg Foto: Stadt Wolfsburg

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24.08.2018

Wolfsburg. Extremismus in vielerlei Gestalt ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und eine Gefahr für das demokratische Grundverständnis unserer Gesellschaft. Nicht nur in Wolfsburg ist das Thema "religiös motivierter Extremismus / Islamismus / Salafismus" besonders durch die verstärkte Ausreise von jungen, meist tunesischen Männern in den Fokus gerückt. Das teilt die Stadt Wolfsburg mit.


Aus diesem Grund hat sich die Stadt Wolfsburg seit 2015 eigeninitiativ des Themas der Islamismusprävention mit Schaffung der "Dialogstelle Extremismusprävention" - organisatorisch eingebunden in den Geschäftsbereich Jugend - als lokale Koordinierungs- und Beratungsstelle angenommen.

Prävention im Allgemeinen und Extemismusprävention im Besonderen benötigt starke Partner in gut vernetzten regionalen und überregionalen Strukturen. Die kriminalpräventiven regionalen Strukturen sind seit Jahrzehnten gut geübte Praxis und haben sich in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Akteuren aus den Bereichen städtischer Sicherheit und sicherheitspolitischer Prävention gut etabliert. In diese Struktur ist die Dialogstelle Extremismusprävention eingebunden.

Modell für andere Regionen?


Auch die Kooperation der Stadt Wolfsburg mit Akteuren der Landesebene geht bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit zurück. Somit lag es nahe, unter die Moderationsfunktion der "Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen" (KIP NI) beispielhaft die Erkenntnisse und Formen der Zusammenarbeit in Wolfsburg zu sammeln und systematisch aufzuarbeiten. Der hieraus entstandene sogenannte "Wolfsburger Weg zur Extremismusprävention" kann als Modell für andere Regionen zur Anregung und zum Austausch dienen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Islamismusprävention wurden neben regionale Akteuren wie Polizei, Staatsschutz und Schule auch Landesakteure wie der Landespräventionsrat, die Landesschulbehörde und die Beratungsstelle beRATen e.V. in die Ausarbeitung und Institutionalisierung der Zusammenarbeit mit einbezogen. Der "Wolfsburger Weg zur Extremismusprävention" ist Ergebnis einer gemeinschaftlichen Verständigung über die notwendige Vernetzung und institutionalisierte Absprachen auf regionaler sowie landesweiter Ebene.

Nun traf sich dieses Netzwerk zum ersten Mal für einen Erfahrungsaustausch. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Broschüre "Der Wolfsburger Weg zur Extremismusprävention" vorgestellt.


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