Wolfsburg. Ein starkes Zeichen für den Frauenfußball – und eine große Chance für die Stadt: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine offizielle Bewerbung für die UEFA Women’s EURO 2029 eingereicht. Mit dabei: Wolfsburg als einer von acht Spielorten in Deutschland. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.
Sollte der DFB den Zuschlag erhalten, wird Wolfsburg erneut zur Kulisse für internationale Fußballbegeisterung. „Wolfsburg steht für Frauenfußball wie kaum eine andere Stadt in Deutschland. Die Wölfinnen haben hier über Jahre hinweg mit Herz, Leidenschaft und Erfolg Geschichte geschrieben. Dass wir jetzt Teil der EURO-Bewerbung sind, ist für uns Auszeichnung und Ansporn zugleich. Wir wollen Gastgeberin sein – für ein Turnier, das nicht nur sportlich begeistert, sondern auch gesellschaftlich bewegt“, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Wolfsburg bringt optimale Voraussetzungen mit
Auch auf Arbeitsebene ist die Freude spürbar: „Die Bewerbung ist nicht nur ein Projekt des Fußballs – sie steht für eine Vision von Vielfalt, Miteinander und Aufbruch. Wolfsburg bringt dafür die besten Voraussetzungen mit: ein topmodernes Stadion, kurze Wege, Erfahrung mit Großveranstaltungen – und vor allem eine Stadt, die Fußball lebt. Besonders im Rahmen der Bewerbung hat sich erneut gezeigt, wie eng und vertrauensvoll die Zusammenarbeit mit dem VfL Wolfsburg ist. Ohne diese starke Partnerschaft wäre eine solche Bewerbung nicht denkbar“, so Henry Eichberg, Leiter des Referats Kommunikation und Büro des Oberbürgermeisters.
Dann wird die Entscheidung erwartet
Der DFB bewirbt sich mit dem Slogan Together WE Rise – gemeinsam wachsen. Die Frauen-EM 2029 soll neue Maßstäbe setzen: mit einer Million verkaufter Tickets, maximaler Sichtbarkeit und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Inklusion und Empowerment. Begleitet wird die Bewerbung von breiter Unterstützung aus Politik, Gesellschaft und Sport. Ob der DFB den Zuschlag erhält, entscheidet die UEFA am 3. Dezember. Bis dahin heißt es für Wolfsburg: Daumen drücken – und bereit sein, Europa willkommen zu heißen.