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Erfahrungen mit dem "Lolli-Test": Stadt Wolfsburg hat Modellversuch durchgeführt



Erfahrungen mit dem "Lolli-Test": Stadt Wolfsburg hat Modellversuch durchgeführt

Insgesamt 366 Kinder aus Krippe und Kindergarten haben verschiedene Test-Möglichkeiten erprobt. Die Ergebnisse wurden dem Land zur Verfügung gestellt. Demnächst könnten Selbsttests von drei- bis sechsjährigen Kindern flächendeckend eingeführt werden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

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Wolfsburg. Das Land Niedersachsen hat angekündigt, dass sich drei- bis sechsjährige Kinder zweimal wöchentlich selbst auf das Coronavirus testen können. Hierfür hat das Land 18,7 Millionen Euro bereitgestellt. Wolfsburg hat bereits im Vorfeld dieser Entscheidung im Zeitraum vom 12. bis 20.April in elf Wolfsburger Kindertagesstätten einen Modellversuch durchgeführt. Hieran haben 366 Kinder sowohl aus Krippe als auch Kindergarten teilgenommen. Rund 1.500 Tests wurden in den Wolfsburger Kitas durchgeführt. Dazu gehörten, neben den sogenannten Nasentests, auch sogenannte Lolli-Tests. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.



In den drei Wochen haben die Kindertageseinrichtungen keine positiven Tests an den Kindern gemeldet, sodass es auch keine darauffolgenden PCR-Tests gab. Nach der Testphase wurden die Erfahrungen aus diesem Projekt mit den Kitaleitungen reflektiert und an das Kultusministerium des Landes Niedersachsen weitergegeben. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Tests gut angenommen wurden und die Familien das Angebot als wichtigen Baustein des Infektionsschutzes und zur sicheren Öffnung der Kindertagesstätten verstanden haben. Aus Sicht der Stadt Wolfsburg ist es wichtig, den Elternwunsch bei der Wahl des Tests durch das Land Niedersachsen zu berücksichtigen. Deshalb tritt die Stadt dafür ein, dass den Eltern die Wahl gegeben wird, ob ein Nasenabstrich oder ein sogenannter Lolli-Test durchgeführt wird.

Stadträtin Iris Bothe hierzu: "Diesen Modellversuch haben wir als Stadt Wolfsburg finanziert und gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Die Erkenntnisse teilen wir selbstverständlich mit dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen, um so für alle Kinder und Eltern in Niedersachsen einen Beitrag zu leisten. Mir ist es wichtig, dass Eltern die Wahl haben."


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