Wolfsburg. Der Ortsverein Wolfsburg des Blauen Kreuzes in Deutschland kam am 6. März zum „Forum in der Suchtselbsthilfe“, einer Mitgliederversammlung mit vielen ehrenamtlichen Helfern aus der Region, zusammen. Die Veranstaltung findet im halbjährlichen Turnus statt. Siegfried Neumann, Vorsitzender der Wolfsburger Gruppe, freute sich sehr, Mitstreiter aus Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Burgdorf, Celle, Clausthal-Zellerfeld, Gifhorn und Osterode begrüßen zu dürfen. Dies berichtet der Wolfsburger Ortsverein.
Alle Gruppen berichteten über einen weiteren Anstieg der Besucher- und Mitgliederzahlen. „Daran sieht man, wie wichtig das Selbsthilfeangebot auch in Zeiten der Digitalisierung ist und auch bleibt. Das persönliche Gespräch beim Thema Sucht lässt sich nicht ersetzen, sondern höchstens durch andere Wege ergänzen.“, führte Neumann aus.
Das erste Schwerpunktthema des Tages war die Suchtprävention bei Schülern und Jugendlichen. Claus-Dieter Sauerbrey, Clausthal-Zellerfeld, berichtete vom Einsatz des Blauen Kreuzes in Schulen vor Ort. „Unsere Präventionsarbeit setzt bereits in der 7. Und 8. Klasse an.“, hob Sauerbrey hervor.
Jugend- und Präventionsangebot auch online
Außerdem verwies er auf das Jugend- und Präventionsangebot des Blauen Kreuzes blu:prevent und die neue BLU:App. Interessierte finden das gesamte Angebot im Internet unter www.bluprevent.de.
Christiane Krüger, Gifhorn, und Sabine Göllnitz, Osterrode, wandten sich dann im zweiten Teil der Thematik der Angehörigen von Suchtkranken zu. Denn die Selbsthilfe ist auch für Angehörige und Mitbetroffene da. „Wir stehen mit Rat und Unterstützung zur Verfügung. Regelmäßige Gespräche mit Menschen, die in der gleichen Situation sind, bauen wieder auf und geben Rückhalt, genau wie die vielen ganz praktischen Alltagstipps und das Wissen, das wir gerne weitergeben.“
