Wolfsburg. An der Ostfalia-Hochschule in Wolfsburg dreht sich ein aktuelles Forschungsprojekt um die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme – und wie man sie verbessern kann. Dafür sucht das Team sowohl Pfleger als auch Pflegeheim-Bewohner als Teilnehmer.
Ziel des Projekts sei es, die wichtige Ernährungs- und Flüssigkeitszufuhr in Pflegeheimen mit digitaler Unterstützung zu verbessern, heißt es in einer Pressemitteilung der Ostfalia. Das Forschungsprojekt NUTRI‐SENSE untersuchte wie die Wünsche und Bedarfe von Bewohnern in Pflegeheimen bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung besser berücksichtigt werden können – und zwar insbesondere vor dem Hintergrund sozialer und kultureller Vielfalt.
Kulturelle Vielfalt berücksichtigen
Projektleiterin Prof. Dr. Martina Hasseler sagt: „Die Pflege älterer Menschen erfordert individuell angepasste Maßnahmen zur Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme, um Gesundheit zu erhalten und Pflegebedarfe zu reduzieren. Besonders herausfordernd ist dabei die Berücksichtigung kultureller Vielfalt und sozialer Ungleichheiten, die in bestehenden Pflegeleitlinien bislang nur unzureichend adressiert werden.“
Ziel der Forschenden ist es, digitale Anwendungen zu entwickeln, die Pflegefachkräfte und andere Berufsgruppen in Pflegeeinrichtungen bei einer kultursensiblen und diversitätsbewussten Versorgung unterstützen.
Gesucht werden für die Forschungs-Interviews nun Pflegefachpersonen, Pflegehilfskräfte, Pflegeassistenzkräfte, Leitungskräfte in Pflegeheimen sowie Angehörige und auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
Mehr Informationen gibt es online (www.ostfalia.de/nutri-sense). Interessierte können sich für nähere Informationen zu den Interviews per E‐Mail an Projektmitarbeiter André Heitmann-Möller wenden: an.heitmann-moeller@ostfalia.de

