Wolfsburg. Großer Erfolg für das Team der Stroke Unit im Klinikum Wolfsburg: Es ist für die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten vom TÜV Rheinland erneut erfolgreich zertifiziert worden. Die Prüfer bestätigten einmal mehr die hohe Qualität, Sicherheit und Struktur der spezialisierten Schlaganfall-Behandlung, wie es in einer Pressemitteilung des Klinikums heißt.
In der Schlaganfallbehandlungseinheit versorgen die Pflege, Therapeuten, der ärztliche Dienst und der Sozialdienst die Patienten gemeinsam. Sie arbeiten eng vernetzt mit zentralen Schnittstellen im Haus zusammen. Dazu zählen die Notaufnahme, die Kardiologie, die Radiologie, die Neurochirurgie, die Gefäßchirurgie, der kardiovaskuläre Diagnostikbereich sowie die Physio- und Ergotherapie und die Logopädie. „Das Ergebnis ist eine starke Teamleistung“, betont der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. Hakan Cangür. „Dass wir die Prüfung komplett ohne Beanstandungen abschließen konnten, zeigt, wie konsequent wir medizinische Exzellenz, standardisierte Abläufe und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der täglichen Praxis leben. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem gesamten Stroke Unit-Team – von der Pflege über die Therapeutinnen und Therapeuten bis hin zum ärztlichen Dienst.“
„Die erneute Zertifizierung spricht auch für Professionalität und dokumentiert die nachhaltige Qualitätssicherung sowie kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgung eindrucksvoll“, hebt der Ärztliche Direktor des Klinikum Wolfsburg, Prof. Dr. Nils Homann, hervor. „Das Siegel setzt ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit, medizinische Kompetenz und ist ein wichtiges Signal für unsere Patientinnen und Patienten sowie für zuweisende Ärztinnen und Ärzte.“
Hintergrund
Die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland überprüft regelmäßig die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der spezialisierten Schlaganfallversorgung. Die Stroke Unit im Klinikum wurde erstmals 2017 zertifiziert. Das aktuelle Zertifikat ist bis November 2028 gültig. In Deutschland erleiden nach Angaben der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft jährlich circa 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Er ist damit die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter oder die Unterbringung in stationären Pflegeheimen. Überlebende leiden oft unter Folgeerscheinungen wie Lähmungen, Sprach- und Gedächtnisstörungen. Das Stroke Unit-Team im Klinikum Wolfsburg behandelt jährlich rund 900 Patientinnen und Patienten.

