Kommunikation via Satellit in 36.000 Kilometern Höhe


Dr. Hans Eichel, Vorsitzender des DARC-Ortsverbandes Wolfsburg, demonstriert die Möglichkeiten des Amateurfunksatelliten "Oscar-100". Foto: DARC-Ortsverband Wolfsburg
Dr. Hans Eichel, Vorsitzender des DARC-Ortsverbandes Wolfsburg, demonstriert die Möglichkeiten des Amateurfunksatelliten "Oscar-100". Foto: DARC-Ortsverband Wolfsburg Foto: DARC Ortsverband Wolfsburg

Fallersleben. Funkverbindungen über eine Entfernung von mehr als 36.000 Kilometern präsentierten die Wolfsburger Funkamateure am Samstag, den 25. Mai auf ihrem Frühlingsfest. Seit Februar 2019 befinde sich der Satellit "Oscar-100“ auf einer geostationären Position über Katar. Davon berichtet der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) Ortsverband Wolfsburg in einer Pressemitteilung.


Der DARC e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit über 34.000 Mitgliedern vertrete der DARC die Interessen der über 67.500 Funkamateure in ganz Deutschland und engagiere sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU).

Besucher des Frühlingsfestes in Fallersleben haben sich einen Eindruck von den Möglichkeiten des Himmelskörpers "Oscar-100" verschaffen können. Die Funkamateure hätten dazu in ihrer Clubstation im ehemaligen Fallersleber Wasserturm einiges aufgebaut. Mit Hilfe gewöhnlicher Technik, die zuhause beim Satellitenfernsehen zum Einsatz komme, und spezieller Amateurfunktechnik seien Funkamateure aus der ganzen Welt zu hören gewesen. Für die jüngeren Besucher habe es die Möglichkeit gegeben, an einer Funkpeiljagd teilzunehmen. Dabei seien kleine Sender auf dem Gelände rund um den Wasserturm versteckt worden. Mit Hilfe eines Funkpeilgerätes haben die Kinder und Jugendlichen auf die Jagd gehen können. Ein Highlight für die Besucher sei die Besichtigung der Plattform des ehemaligen Wasserturms gewesen. In rund 20 Metern Höhe haben die Gäste ein Blick auf Fallersleben und Umgebung werfen können. Viele nutzten die Chance, darunter auch Bettina Ulbrich mit ihren Söhnen Finn und Kjell. "So häufig kommt man nicht dazu, Fallersleben von oben zu sehen“, sei ihr Fazit gewesen.

Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Hans Eichel, zeigte sich zufrieden mit dem Frühlingsfest. "Neben der Präsentation unseres Vereins war heute die Gewinnung neuer Mitglieder für unsere Jugendgruppe wichtig. Wir haben zwei Interessenten gewinnen können, die uns am kommenden Donnerstag besuchen wollen.“ Die Jugendgruppe treffe sich in den geraden Kalenderwochen immer donnerstags um 16 Uhr im Wasserturm, Herzogin-Clara-Straße 33b in Fallersleben. Der nächste Termin finde am 30. Mai statt. Interessenten seien herzlich willkommen.


mehr News aus Wolfsburg