Konzept Wolfsburg 2035+: Klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort

Mit dem Standortkonzept soll die Zukunft der Stadt aktiv gestaltet werden.

(v.l.n.r.): Thomas Krause, Jens Hofschröer, Dennis Weilmann und Ralf Krüger bei der Präsentation des Standortkonzeptes 2035+.
(v.l.n.r.): Thomas Krause, Jens Hofschröer, Dennis Weilmann und Ralf Krüger bei der Präsentation des Standortkonzeptes 2035+. | Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Mit dem Standortkonzept Wolfsburg 2035+ soll die Stadt wirtschaftlich breiter, innovationsstärker und resilienter aufgestellt werden. Über das Konzept berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Der Rat der Stadt Wolfsburg wird am 18. März final über das Standortkonzept Wolfsburg 2035+ entscheiden.



Mit dem Konzept gestalten die Stadtverwaltung, Volkswagen und die Wolfsburg AG den Transformationsprozess des Wirtschaftsstandortes aktiv, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Das Standortkonzept Wolfsburg 2035+ sei die strategische Klammer, um Wolfsburg wirtschaftlich breiter, innovationsstärker und resilienter aufzustellen. Mit dem Fokus auf vier Handlungsfelder solle die Stadt durch hohe Innovationskraft und eine starke Industrie ein Magnet für Unternehmensansiedlungen werden – für neue Perspektiven, eine starke Stadt und eine Zukunftsvision.

Das sind die Handlungsfelder


Bei der Diversifizierung der Wirtschaft, der eine tragende Rolle zukomme, werde der Fokus auf Wachstumsbranchen wie Medizintechnik und Kreislaufwirtschaft gelegt. Das Ziel dabei sei, Wertschöpfung zu gewinnen, Innovationsdynamik zu erhöhen und Beschäftigung wie Wohlstand zu sichern. Ebenfalls wichtig sei eine enge Partnerschaft zwischen Stadt und Volkswagen. Ein weiteres Handlungsfeld sei der Aufbau Wolfsburgs als digitale Modellstadt. Das vierte Handlungsfeld liege in der Stärkung einer lebendigen Innenstadt sowie von Zukunftsräumen, die die Attraktivität des Standorts für Menschen und Unternehmen erhöhen.

Transformationsprozess hat bereits begonnen


Die Handlungsfelder zeigten aber auch, dass sich Wolfsburg bereits mitten im Transformationsprozess befinde. Mit Blick auf die digitale Modellstadt sei hervorzuheben, dass Wolfsburg bereits seit Jahren in seine digitale Infrastruktur investiere und im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ eine Vorreiterrolle einnehme. Gleiches gelte für angestoßene und sich in der Umsetzung befindende Vorhaben, die die Aufwertung der Innenstadt zum Ziel hätten. Stärkere Begrünung, höhere Aufenthaltsqualität und die Mischnutzung von Wohnen, Arbeit und Leben innerhalb der Quartiere seien Grundlage für die gesamtstädtische Innenstadtentwicklung und Großprojekte wie die BRAWO-Arkaden, die Umgestaltung von Kleistpark und Rathausplatz oder die Neuordnung des Nordkopfes.

Fokus auf die Zukunft


„Mit dem Standortkonzept Wolfsburg 2035+ richten wir den Blick auf morgen und setzen ein klares Signal: Wir gestalten unsere Zukunft aktiv! Wolfsburg wird auch für künftige Generationen attraktiv sein – dafür bündeln wir unsere Kräfte in starken Partnerschaften, treiben die Diversifizierung unserer Wirtschaft voran, bauen Wolfsburg zur digitalen Modellstadt aus und stärken eine lebendige Innenstadt sowie attraktive Zukunftsräume. So schaffen wir neue Perspektiven für Beschäftigung, Wertschöpfung und Lebensqualität“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, zum Standortkonzept: "Wolfsburg ist Stammsitz des Volkswagen Konzerns und der Marke VW, hier schlägt das Herz unseres Unternehmens. Daraus erwächst für uns eine besondere Verantwortung - für die Zukunft der Stadt, der Region und der Menschen, die hier leben und arbeiten. Unser Anspruch ist klar: Wolfsburg soll dauerhaft ein lebenswerter und attraktiver Standort bleiben. Es ist unser gemeinsamer Auftrag, mit einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Konzept die Entwicklung unserer Stadt auch in den nächsten zehn Jahren voranzubringen. Um die Wirtschaftskraft zu stärken, den Wohlstand zu sichern und die Lebensqualität weiter zu steigern."