Lebensgefahr: Wolfsburger Waldwege während Holzernte gesperrt

Spaziergänger und Erholungssuchende sollten sich unbedingt an die Sperrungen halten.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Wolfsburg. Derzeit läuft die Holzernte im Barnstorfer Wald. Das Gebiet befindet sich zwischen Barnstorf, Waldhof, Neindorf, Heiligendorf und Almke in der Stadt Wolfsburg. Die Niedersächsischen Landesforsten entwickeln damit den Kiefernwald im Naturschutzgebiet. Der zuständige Förster bittet unbedingt um die Einhaltung der Wegesperrungen.



Die Holzernte im Barnstorfer Wald wird vier bis fünf Wochen andauern. In dieser Zeit werden zeitweise Wege gesperrt, um die Sicherheit während der Holzernte zu gewährleisten. „Bitte beachten Sie unbedingt die Wegeabsperrungen“, sagt der Danndorfer Revierförster Dennis Glanz vom Forstamt Wolfenbüttel und fügt hinzu: „Bei Missachtung der Absperrungen besteht Lebensgefahr.“ Der Förster und sein Team sperren die Wege jeweils dort, wo die Holzernte gerade stattfindet. Sobald keine Arbeiten in den einzelnen Waldabschnitten mehr laufen beziehungsweise Waldbesucher die Wege wieder gefahrlos betreten können, öffnen sie diese wieder.

Hintergrund


Der Barnstorfer Wald ist Teil eines Naturschutzgebietes (NSG), weshalb die Holzernte erst jetzt nach der Brut- und Setzzeit stattfindet. Ziel der Holzernte ist zum einen der Waldumbau, bei dem die von Kiefern geprägten Wälder in Mischwälder mit mehreren Baumarten entwickelt werden. Die Holzernte gibt den Startschuss für die Naturverjüngung verschiedener Baumarten. Zum anderen pflegt Förster Glanz so die jüngeren Kiefernbestände: „Dadurch, dass einige Kiefern geerntet werden, bekommen die übrigen mehr Platz, um zu großen und stabilen Bäumen heranzuwachsen. Sie können dann zukünftig zum Beispiel als Bauholz genutzt werden."

Die Arbeiten werden mithilfe von Forstmaschinen durchgeführt. Das Fällen der Bäume erfolgt mit einem Holzvollernter, einem sogenannten Harvester. Die gefällten Bäume werden dann mit einem Tragschlepper an die Waldwege transportiert.