Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg plant die Entwicklung eines neuen Feuerwehrstandortes im Ortsteil Heiligendorf. Grundlage hierfür ist die Aufstellung des Bebauungsplanes Feuerwehr Heiligendorf, der den Start des Bebauungsplanverfahrens darstellt. Der Rat der Stadt Wolfsburg wird im April über den Start des Bebauungsplanverfahrens entscheiden. Darüber informiert die Stadt Wolfsburg in einer Pressemeldung.
„Die Feuerwehr Heiligendorf leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem neuen Standort stellen wir sicher, dass sie auch in Zukunft optimal aufgestellt ist“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Das ist geplant
Das geplante Gebiet umfasst eine Fläche von rund 1,2 Hektar, was in etwa der Größe von anderthalb Fußballfeldern entspricht, und liegt am westlichen Ortsrand von Heiligendorf. Nach Abzug der erforderlichen Erschließungsflächen und der Bauverbotszone entlang der Landesstraße L294 stehen rund 0,7 Hektar für den neuen Feuerwehrstandort zur Verfügung. Die Erschließung soll über die L294 erfolgen, wofür eine Verlagerung der bestehenden Ortsdurchfahrt nach Westen sowie bauliche Anpassungen notwendig sind. Diese Maßnahmen wurden bereits mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgestimmt.
„Die Wahl des Standortes berücksichtigt sowohl die Wünsche des Ortsrates als auch die Ergebnisse der Alternativprüfungen. Zudem fügt sich das Vorhaben in das Strukturkonzept Siedlungsflächen Wolfsburg ein, das die Möglichkeit einer baulichen Entwicklung in diesem Bereich vorsieht“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Das Bebauungsplanverfahren wird als Vollverfahren durchgeführt und beinhaltet eine gesetzlich vorgeschriebene Umweltprüfung sowie eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.
Schnell dort helfen, wo man gebraucht wird
„Unsere Feuerwehrkräfte leisten Tag für Tag großartige Arbeit. Es ist unsere Verantwortung, ihnen die besten Bedingungen für ihre Einsätze zu schaffen. Mit diesem Vorhaben stellen wir sicher, dass sie über eine moderne Infrastruktur verfügen und schnell dort helfen können, wo sie gebraucht werden“, ergänzt Andreas Bauer, Dezernent für Finanzen, Bürgerdienste, Brand- und Katastrophenschutz.
Die Stadt Wolfsburg will die Bürger aktiv in den weiteren Planungsprozess einbeziehen, um Transparenz zu gewährleisten und Anregungen aufzunehmen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll hierfür die Grundlage geschaffen werden.