Nur noch Geimpfte und Genesene bei Spielen des VfL und der Grizzlys

Bei den Heimspielen des VfL wird 2G bereits umgesetzt.

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Symbolbild Foto: Frank Vollmer

Wolfsburg. In Wolfsburg ist weiterhin ein starker Anstieg des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Die Stadt empfiehlt daher bei Sportgroßveranstaltungen die 2G-Regel anzuwenden. Das teilt die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung mit.


Das stärkste Mittel in der Kontrolle der Covid-19 Pandemie sei das Impfen. Impfungen schützten wirksam vor schwerer Erkrankung und seien höchst effektiv, um die Weitergabe von Infektionen zu verhindern. Vor allem aber schützten Impfungen davor, bei einer Infektion, schwer zu erkranken. Aktuell liegt die Inzidenz in Wolfsburg bei 100,1, im Klinikum der Stadt Wolfsburg werden sieben Menschen ohne vollständigen Impfschutz mit Corona auf Normalstation behandelt, ein Patient muss auf der Intensivstation beatmet werden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs: "Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die Infektionszahlen möglichst niedrig zu halten, um weitergehende Kontaktbeschränkungen im Herbst zu verhindern. Das funktioniert nur über Impfungen. Bei Ungeimpften ist die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs hoch. Es gilt daher, insbesondere jüngere Menschen ohne entsprechenden Schutz weiterhin so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen."

Zum Schutz der Ungeimpften


Um bei größeren Veranstaltungen wie Fußballspielen des VfL Wolfsburg oder Eishockeyspielen der Grizzlys keine HotSpots für Menschen ohne ausreichenden Impfschutz oder Genesenenschutz entstehen zu lassen, hat die Stadt daher in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen empfohlen, die kommenden Spiele des VfL Wolfsburg für die Fans noch sicherer zu machen und die bisherigen Hygiene- und Schutzkonzepte zu erweitern: "Wir empfehlen daher ausdrücklich, künftig ausschließlich geimpfte oder genesene Zuschauer zuzulassen. Der Status "vollständig geimpft" wird durch ein digitales Impfzertifikat oder den Impfpass nachgewiesen, der Status "genesen" durch eine Genesenenbescheinigung", erläutert Monika Müller, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum und Sport. Während der VfL Wolfsburg die Maßnahme bereits bei den kommenden Heimspielen umsetzt, hat für die Grizzlys der Ligabetrieb noch nicht begonnen.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren sollten jedoch von dieser Regelung ausgenommen werden: Sie werden regelmäßig im Schulbetrieb getestet und werden erst seit kurzem von der Impfkampagne erreicht. Zusätzlich empfiehlt die Stadt den Sorgeberechtigten, Kinder und Jugendliche vor dem Besuch eines Spiels durch einen Selbsttest zu schützen. "Selbstverständlich gelten weiterhin die im uns vorgelegten Hygienekonzept getroffenen Regelungen beispielsweise zu Abstand, Maske und Sitzplatzbelegung, da auch Impfungen keinen absoluten Schutz bieten", erklärt Stadträtin Monika Müller das Vorgehen und begrüßt ausdrücklich, dass der VfL Wolfsburg und Grizzlys dies bereits umsetzen.


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