Ostfalia: Neuer Studiengang "Berufspädagogik für Gesundheitsberufe"

Lehrende im Gesundheitswesen müssen mittlerweile ein pädagogische Qualifikation auf Master-Niveau vorweisen.

Studierende des neuen Masterstudiengangs „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“ konnten zum Semesterstart den Campus Wolfsburg der Ostfalia Hochschule per Smartphone mit einer digitalen Rallye erkunden.
Studierende des neuen Masterstudiengangs „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“ konnten zum Semesterstart den Campus Wolfsburg der Ostfalia Hochschule per Smartphone mit einer digitalen Rallye erkunden. Foto: Doris Zweck/Ostfalia

Wolfsburg. Mit Beginn des Wintersemesters haben an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Wolfsburg insgesamt 20 Studierende ihr Masterstudium „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“ begonnen. Dies teilte die Ostfalia mit.


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„Der Mangel an gut ausgebildeten Lehrkräften in den Gesundheitsberufen ist enorm groß, insbesondere an Pflege- aber auch in Rettungsdienstschulen“, erklärt Prof. Dr. Sandra Tschupke aus der Fakultät Gesundheitswesen. „Deshalb freuen wir uns, dass wir mit unserem neuen Studiengang einen Beitrag leisten, um den Fachkräftebedarf für Berufspädagoginnen und -pädagogen an Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen zu decken. Bereits heute werden wir regelmäßig von Schulleitungen angesprochen, die sich für unser Studienangebot und die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen interessieren“, erklärt sie.

Qualifikation auf Master-Niveau erforderlich


Mit dem neuen Studiengang trage die Fakultät zudem nicht zuletzt der Forderung des aktuellen Pflegeberufegesetzes Rechnung, das für Lehrende eine pädagogische Qualifikation auf Master-Niveau vorsieht.

Ein Großteil der Studierenden kommt für die jeweils dreitägigen Präsenzveranstaltungen aus allen Teilen Deutschlands nach Wolfsburg. Möglich wird dies durch die Studiengangorganisation im Blended-Learning-Format. Es wechseln sich Kontaktzeiten mit Distance-Learning-Phasen und Selbststudium ab, sodass eine hohe Flexibilität für studienbegleitende, außerhochschulische Verpflichtungen bleibt.

„Die Studierenden sind einmal pro Monat bei uns vor Ort. Die anderen Studienzeiten sind digital konzipiert, was vor allem von Studierenden, die zumeist bereits als Praxisanleitende oder Lehrkräfte in den Gesundheitsberufen tätig sind, stark nachgefragt wird“, so Tschupke.


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