Wolfsburg. Der Kreisverband Südost-Niedersachsen des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) hat seine Kandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl in Wolfsburg bestimmt. Die Partei plant, in allen Wahlbezirken anzutreten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kreisverbands hervor.
Bei der Aufstellungsversammlung am gestrigen Samstag wurde Ousema Abdelli als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl im September nominiert. Der Kreisverband betont, dass Abdelli einen politischen Neuanfang in Wolfsburg anstrebe und mehr Mut sowie Entschlossenheit in die Stadtpolitik einbringen möchte.
Wirtschaftliche Zukunft zentraler Punkt
Inhaltlich fokussiert sich das BSW auf erschwinglichen Wohnraum, die Stärkung der öffentlichen Grundversorgung und die Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze. Ein zentraler Punkt sei die wirtschaftliche Zukunft der Stadt: Der weitere Abbau von Arbeitsplätzen beim größten Arbeitgeber Wolfsburgs solle verhindert werden, und es werde angestrebt, dass der Standort wieder seine volle Auslastung erreicht. Mitarbeiter mit beruflichem Hintergrund bei Volkswagen kandidieren ebenfalls für den Stadtrat, um die industrielle Stärke Wolfsburgs zu fördern.
Erhebliche Herausforderungen
In Bezug auf die städtischen Finanzen sieht das BSW ebenfalls dringenden Handlungsbedarf. Laut Wolfgang Schwieger, Stadtratskandidat und finanzpolitischer Sprecher, stünden der Stadt in den kommenden Jahren erhebliche Herausforderungen bevor, denen entschlossen begegnet werden müsse. Überdies plane das BSW, die Sicherheit und Lebensqualität in Wolfsburg zu erhöhen. Dazu würden unter anderem Maßnahmen für mehr Sicherheit im Stadtzentrum, am Bahnhof und in der Kaufhofpassage gehören.

