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Stadt plant Drohnen gegen Gänseplage einzusetzen



Stadt plant Drohnen gegen Gänseplage einzusetzen

von Bernd Dukiewitz


Die Stadt will mit Drohnen die Graugänse verjagen. Symbolfoto: Werner Heise
Die Stadt will mit Drohnen die Graugänse verjagen. Symbolfoto: Werner Heise Foto: Werner Heise

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Wolfsburg. Im Allerpark startet bald eine Versuchsreihe: Mit Drohnen, die wie Greifvögel klingen, will die Stadt der Plage am Allersee Herr werden. Ziel ist, das die Vögel sich nicht mehr in der Menge dort niederlassen, damit es in dem Erholungsgebiet nicht zur Verkotung kommt.



"Aktuell stehen die Einsatzflächen für die Drohnen noch nicht fest", berichtet Florian Reupke von der Pressestelle der Stadt Wolfsburg. "Da es sich um einen Versuch handelt, wird die Stadt keine Drohnen kaufen, sondern eine Firma damit beauftragen. Zurzeit werden Angebote eingeholt. Die Maßnahme wird auf die Liegewiesen und den Strandbereich am Allersee im Allerpark begrenzt. Die Drohnen werden voraussichtlich mit Geräuschmodulen versehen, die Greifvogellaute von sich geben".

Neben bereits umgesetzten Maßnahmen (Zaun am Neuen Teich, Abmähen der Uferbegrünung , ausgedehnte Jagdzeiten) wird es in diesem Jahr weitere Maßnahmen zur Vergrämung der Graugänse geben. Diese konzentrieren sich vorerst auf den Bereich Allersee und sollen bei Erfolg auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zur Anwendung kommen:



• Zaun zwischen Aller und Allersee, um das Brutgebiet hinter der Aller unattraktiver zu gestalten, indem der Weg (mit Gösseln) zu den Rasenflächen am Allersee schwieriger zu erreichen ist.

• Einsatz einer Drohne zur Vergrämung

• Intensivierung der Jagd / gleichzeitige Jagd in mehreren Revieren

• Eventuell Installation einer Schwimmkette auf dem Allersee als Barriere zwischen See und Strandbereich


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