Wolfsburg. Zum kommenden Weltwassertag am 22. März startet die Stadt Wolfsburg einen Aufruf, im Alltag bei manchen Anwendungen eher Regenwasser statt Trinkwasser zu verbrauchen. Wasser ist eine entscheidende Lebensgrundlage und bedarf einem besonderen Schutz.
Laut der Stadt könne beispielweise Regenwasser aufgefangen und für die Pflanzen- und Gartenbewässerung genutzt werden. Des Weiteren ließen sich auch Toilettenspülungen auf Regenwasser umrüsten.
Engagement gegen den Wasserverlust
Weiter gibt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide in einer Pressemitteilung bekannt: "Die Stadt Wolfsburg engagiert sich rund um das Thema Regenwasser: So wird beispielsweise die Flächenentsiegelung vorangetrieben, aktuell sind unter anderem Maßnahmen am Rathausplatz und im Kleistpark geplant". Weiter würden laut ihm Retentions- und Versickerungsflächen zur Starkregenvorsorge geschaffen, Bäume gepflanzt und bestehende Baumstandorte verbessert, beispielsweise durch Entsiegelung und Bepflanzung der Baumscheiben.
Hintergrund des "Weltwassertags"
Im Jahr 1993 ins Leben gerufen, sollte besonders auf die Bedeutung des Wassers als essentielle Lebensgrundlage hingewiesen werden. Durch den Klimawandel kommt es immer wieder zu Starkregenereignissen, wodurch Fragen nach Versickerung, Grundwassersicherung und dem Kleinklima in Städten aufkommen. So würde nach Angaben der Stadt Wolfsburg durch die zunehmende Bebauung und flächenhafte Versiegelung das Niederschlagswasser nur noch teilweise auf natürlichem Weg zurück in den Wasserkreislauf gelangen. Mit den geplanten Entsiegelungen sollen Überschwemmungen vorgebeugt werden und ein natürlicher Rückfluss über das Grundwasser in den Wasserkreislauf geschaffen werden.