Wolfsburg. Nach der Betriebsratswahl 2026 in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Wolfsburg hat sich der neu gewählte Betriebsrat in seiner konstituierenden Sitzung am 7. April 2026 formal aufgestellt. In diesem Rahmen wurde eine neue Betriebsratsspitze gewählt, womit ein Umbruch im Gremium vollzogen wurde, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke Wolfsburg.
Zur Betriebsratsvorsitzenden wählte der Betriebsrat Sabrina Klinger, zum stellvertretenden Vorsitzenden Oliver Weczerek. Die bisherige Betriebsratsspitze wurde damit vollständig durch zwei neue Mandatsträger abgelöst. Das Ergebnis macht den im Zuge der Wahl eingeleiteten Wandel nun auch personell sichtbar.
Zusammensetzung des neuen Betriebsrats
Dem neuen Betriebsrat gehören insgesamt elf Mitglieder an. Grundlage der Zusammensetzung ist das Ergebnis der Betriebsratswahl im März 2026. Dabei erreichte die Liste 1 „Wir.Bewegen.Gemeinsam.“ 57,34 Prozent der Stimmen und stellt sieben Sitze im Gremium. Auf Liste 2 entfallen drei Sitze, Liste 3 ist mit einem Sitz vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 67 Prozent und damit auf einem hohen Niveau, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Wahl mitten in die Osterferien fiel. Dies wird als deutliches Zeichen für das große Interesse der Beschäftigten an Mitbestimmung innerhalb der Stadtwerke‑Unternehmensgruppe gewertet.
Signal für Erneuerung und neue Impulse

Stadtwerke Vorstand, Dr. Frank Kästner, gratuliert der neu gewählten Betriebsratsspitze Foto: Stadtwerke Wolfsburg AG
Mit der Konstituierung ist der nach der Wahl angekündigte Umbruch im Betriebsrat nun formal abgeschlossen. Sowohl das Wahlergebnis als auch die personelle Neubesetzung an der Spitze werden von vielen Beschäftigten als Signal für Erneuerung und neue Impulse in der Betriebsratsarbeit verstanden. Der neue Betriebsrat kündigte an, das entgegengebrachte Vertrauen verantwortungsvoll wahrzunehmen und sich für die Interessen der gesamten Belegschaft innerhalb der Unternehmensgruppe einzusetzen. Zu den Schwerpunkten der kommenden Amtszeit sollen unter anderem die Sicherung von Arbeitsplätzen, eine transparente Kommunikation sowie die Weiterentwicklung fairer und zukunftsfähiger Arbeitsbedingungen zählen.
Ziele der neuen Betriebsratsführung
Die neu gewählte Betriebsratsvorsitzende Sabrina Klinger erklärte: „Der Betriebsrat möchte sich in den kommenden Jahren engagiert für gute Arbeitsbedingungen, Transparenz bei Entscheidungen und einen fairen Umgang einsetzen. Ziel ist es, die Interessen der Beschäftigten in der gesamten Stadtwerke Unternehmensgruppe verantwortungsvoll zu vertreten.“
Auch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Oliver Weczerek sieht die künftige Arbeit klar an den Anliegen der Belegschaft ausgerichtet: „Wichtig ist uns, die Themen der Kolleginnen und Kollegen wieder stärker in den Fokus zu rücken – sowohl im Arbeitsalltag als auch mit Blick auf eine gute gemeinsame Zukunft.“
Bedeutung für die Stadt und Region
Als kommunaler Daseinsvorsorger übernehmen die Stadtwerke Wolfsburg eine zentrale Rolle für die Stadt und die Region. Eine starke und handlungsfähige Arbeitnehmervertretung ist dabei ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmensentwicklung. Der Betriebsrat vertritt Beschäftigte aus der gesamten Unternehmensgruppe, darunter auch aus Gesellschaften wie WVG und WOBCOM. Entscheidungen und Mitbestimmung im Betriebsrat wirken sich damit nicht nur auf interne Arbeitsbedingungen aus, sondern tragen mittelbar auch zur Stabilität und Leistungsfähigkeit des kommunalen Unternehmens für die Stadt Wolfsburg bei.
Der neu gewählte Betriebsrat dankt dem bisherigen Gremium für die Arbeit der vergangenen Amtszeit sowie allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für die ordnungsgemäße Durchführung der Betriebsratswahl.

