Warntag: Alarmierung kam in Wolfsburg an

Positive Bilanz zum bundesweiten Warntag in Wolfsburg.

Ziehen eine positive Bilanz zum Warntag: Patrick Krause (Fachgebietsleitung Zivil- und Katastrophenschutz) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Ziehen eine positive Bilanz zum Warntag: Patrick Krause (Fachgebietsleitung Zivil- und Katastrophenschutz) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Sirenen heulten, Lautsprecher ertönten und Handys klingelten – zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember funktionierte Wolfsburgs Warnmittelmix. Wolfsburgs Bevölkerung möglichst flächendeckend und umfassend erreichen: Das war der Arbeitsauftrag, der mit den um 11 und 15:40 Uhr ausgelösten Warnmeldungen verbunden war. Dies teilte die Stadt mit.



Die Wolfsburger waren zudem aufgerufen, sich über die Behördennummer 115 zurückzumelden und Feedback zu geben, ob, wo und wie sie der Probealarm erreicht hat. Das Fazit sei positiv ausgefallen. Den Großteil der Bürger erreichte die Warnmeldung, viele davon sogar über mehrere Kanäle. Nur vereinzelt kam die Rückmeldung, dass von den Warnmeldungen keine Notiz genommen wurde. Dennoch gibt es auch Verbesserungspotentiale. So waren die Lautsprecherdurchsagen nicht überall verständlich und mehrere Anrufer meldeten, dass keine Handy-Warnung eingegangen sei. Allerdings werden die Handy-Warnungen zentral für die gesamte Bundesrepublik ausgespielt und können durch die Stadt Wolfsburg nicht beeinflusst werden.

Positives Fazit


„Der Warntag war ein sehr guter Probelauf für den Ernstfall“, resümierte Oberbürgermeister Dennis Weilmann, der selbst auf dem Rathausplatz gestanden und sich vom reibungslosen Ablauf überzeugt hatte. „Unser Ziel war es, mit einem guten Warnmittelmix möglichst viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger zu erreichen. Das ist uns gelungen!“

„Neben der Probe der Warnkanäle war uns auch wichtig, im Vorfeld des Warntags mit einer breiten Kampagne alle Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und vorzubereiten, damit niemand verunsichert wird“, ergänzt Andreas Bauer, zuständiger Dezernent für den Zivil- und Katastrophenschutz. „Auf dem Rathausplatz waren wir auch mit einem umfassenden Informationsangebot vor Ort, das super angenommen wurde.“

Nun werden die Ergebnisse des Warntages ausgewertet und die Maßnahmen optimiert – denn auch das sei ein Ziel des jährlichen Probealarms. Mit dem Ablauf des Warntages endete für die Stadt Wolfsburg aber nicht die Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Mit Blick auf die Energiekrise, aber auch aufgrund zunehmender Unwetterereignisse, würde der Fokus der Stadtverwaltung weiterhin auf einem gut aufgestellten Bevölkerungsschutz liegen.


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