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Wolfsburg ändert Teststrategie in Schulen und Kitas: Nur symptomatische Kontaktpersonen werden getestet

Man wolle Ressourcen sparen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

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20.11.2020

Wolfsburg. Bei auftretenden Corona-Verdachtsfällen in Kindertagesstätten und Schulen ändert die Stadt Wolfsburg ihre Teststrategie, wie sie in einer Pressemitteilung berichtet. Zukünftig werden weiterhin die Kita- und Schulkinder vom Gesundheitsamt getestet, die sich dort mit Symptomen melden. Kontaktpersonen werden allerdings nur bei Symptomen getestet. Wenn ein Corona-Fall in einer Krippen-, Kitagruppe oder Schulklasse auftritt, werden wie gehabt alle Eltern über dann erforderliche Maßnahmen informiert. "Die Corona-Krise fordert uns alle, verantwortlich mit der Situation umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen", verdeutlicht Iris Bothe. "Deshalb wurde gemeinsam mit dem Gesundheitsamt entschieden, im Hinblick auf Corona-Tests analog zu immer mehr Städten in Deutschland zu verfahren."



"Das Gesundheitsamt kommt angesichts des weiterhin hohen gesamtstädtischen Inzidenzwerts bei den Coronainfektionen zunehmend an die Kapazitätsgrenzen. Die Testung von ganzen Kitagruppen oder Schulklassen im Fall eines infizierten Kindes kann daher derzeit nur verzögert gewährleistet werden. Ebenso ergeben sich bei der Übermittlung der Testergebnisse zeitliche Schwierigkeiten, zugleich kommt es in den Laboren teilweise zu Engpässen", erläutert Gesundheitsdezernentin Monika Müller die aktuelle Veränderung.

Zukünftig würden weiterhin die Kita- und Schulkinder vom Gesundheitsamt getestet, die sich dort mit Symptomen melden. Tritt ein Corona-Fall in einer Krippen-, Kitagruppe oder Schulklasse auf, würden wie gehabt alle Eltern über dann erforderliche Maßnahmen informiert. Kontaktpersonen der Kategorie I des betroffenen Kindes würden weiterhin durch die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts ermittelt und informiert. Alle Kinder der Gruppe beziehungsweise der Klasse oder Kohorte würden für 14 Tage in Quarantäne gehen, heißt es in der Pressemitteilung. Sie würden nicht automatisch auf Corona getestet.

Die 14-tägige Quarantäne decke den kompletten Inkubationszeitraum der Krankheit ab. Zeige das Kind innerhalb der Quarantäne Krankheitssymptome, müssten sich die Eltern an ihren Kinderarzt oder an das Gesundheitsamt wenden.
Alle Eltern und Sorgeberechtigten würden zeitnah einen Elternbrief mit ausführlichen Informationen erhalten. Im Internet gebe es unter der Überschrift "Kitas & Schulen" weiteres Informationsmaterial und Antworten auf immer wiederkehrende Fragen. Fragen beantwortet ebenfalls das Servicecenter der Stadt Wolfsburg unter der Rufnummer 115 montags bis freitags von 7:00 bis 18:00 Uhr.


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