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Wolfsburg behält den Titel "Fairtrade-Stadt"



Wolfsburg behält den Titel "Fairtrade-Stadt"

Wolfsburg trägt den Titel bereits seit zwölf Jahren. Er wird jeweils für zwei Jahre verliehen.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Werner Heise

Wolfsburg. Der Stadt Wolfsburg wurde durch den Faitrade Deutschland e.V. erneut für zwei Jahre der Titel "Fairtrade-Stadt" verliehen. Bereits seit dem 8. Juni 2010 darf sich die Stadt Wolfsburg über diesen Titel freuen. Um das Projekt Fairtrade-Stadt mit Leben zu füllen, habe die Stadt kontinuierlich Aktionen zur Unterstützung des Fairen Handels gestaltet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg hervor.



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Für die Titelverlängerung musste die Stadt Wolfsburg nachweisen, dass weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt werden. Hierzu zählt, dass die Unterstützung des Fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten wurde, eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten koordiniert, in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus Fairem Handel angeboten werden, Schulen, Vereine und Kirchen Bildungsarbeit zum Fairen Handel leisten und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird.



Oberbürgermeister erfreut


Oberbürgermeister Dennis Weilmann freut sich sehr über die Auszeichnung: "Als Kommune haben wir eine Vorbildfunktion und möchten in vielen Lebensbereichen als gutes Beispiel vorangehen. Das Projekt Fairtrade-Städte zeigt, dass mit Engagement eine Veränderung zum Positiven möglich ist und dass jede und jeder etwas bewirken kann. Ich bin stolz, dass Wolfsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Städte angehört und danke in diesem Kontext allen Beteiligten, insbesondere den ehrenamtlich Tätigen."


Knapp 800 Fairtrade-Städte


Wolfsburg ist eine von knapp 800 Fairtrade-Städten in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Städte umfasst über 2.000 Fairtrade-Städte in 36 Ländern, darunter London, Rom Brüssel und San Francisco. Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und seien das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel starkmachen, heißt es in der Mitteilung. Zu den Standards des Fairen Handels gehören zum Beispiel langfristige und transparente Handelsbeziehungen, Mindestpreise, umweltschonende Anbaumethoden, Möglichkeiten der Vorfinanzierung und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit.


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