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Wolfsburger Kinderbeirat: "Ich will meine Stadt verändern"

von Magdalena Sydow


Die Stadt Wolfsburg hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder stärker in Entscheidungen einzubinden. Video/Foto: Magdalena Sydow

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26.01.2017

Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg setzt seit November 2014 den Aktionsplan zum Projekt "Kinderfreundliche Kommune" um. Am heutigen Donnerstag präsentierten die Initiatoren sowie die Kinder des Kinderbeirats eine Zwischenbilanz.



Am 18. September 2012 hatte der Rat der Stadt Wolfsburg den Beschluss zur Teilnahme am Projekt beschlossen. Katrin Brinus, die Kinderbeauftragte der Stadt Wolfsburg, freute sich in ihrer Eröffnungsrede über die gute Arbeit der Initiative. Der Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärte anschließend: "Die Stadt Wolfsburg möchte intensiv die Interessen von Kindern und Jugendlichen unterstützen".

Wolfsburg ist auf einem guten Weg



Die Kinder stellten ihre Ergebnisse vor. Foto:



Das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" wurde der Stadt im November 2014 verliehen. Hierzu sagte Mohrs: "Das Label ist sehr wichtig. Noch wichtiger allerdings, ist es, dass dieses Siegel auch mit Kindern gefüllt wird". Anne Lütkes, die Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V., äußert ihre Begeisterung über die Arbeit in Wolfsburg. "Der Verein hat hier viel Elan und Empathie für Kinder vorgefunden. Die Stadt ist auf einem guten Weg und nimmt die Beteiligung von Kindern sehr ernst", erklärte die Vorsitzende.

Anschließend wurde die Arbeit des Kinderbeirates vorgestellt. Hier wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, sich aktiv am Stadtgeschehen zu beteiligen. "Die Mitglieder des Kinderbeirats haben auch ihre eigenen Themen, wie zum Beispiel Unterstützung von Flüchtlingskindern, saubere Umwelt oder Schulmittagessen, eingebracht und mit uns in den Sitzungen bearbeitet", berichtet die Kinderbeauftragte.

"Da musste der Oberbürgermeister auf den Tisch hauen"


Im Video berichten die Kinder begeistert von einer Sitzung, die sie nachgespielt hätten. Sie hätten Rollenkarten gezogen. Es wäre sehr laut gewesen und deshalb schwierig zu diskutieren. "Der Oberbürgermeister hat dann mal ordentlich auf den Tisch gehauen und am Ende alles allein entschieden", erzählen die Kinder lachend.


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