Wolfsburg. Auf Einladung des Kunstmuseum Wolfsburg haben die Künstlerin Violeta Burckhardt und der Künstler Andreas Greiner im Rahmen der Ausstellung "Utopia. Recht auf Hoffnung" das Projekt wildwoods realisiert. Dieses wurde finanziert durch die drei Wolfsburger Rotary Clubs, heißt es in einer Pressemitteilung des Kunstmuseums.
Grundidee des Projektes sei es, Bäume, die beispielsweise krumm gewachsen sind, zu retten, da sie ansonsten aus ökonomischen Gründen vernichtet worden wären. Somit wird ihnen eine zweite Chance gegeben. Insgesamt konnten für das Projekt 25 Bäume gerettet werden.
Neuer Ort geschaffen
In der vergangenen Woche wurden nun im Beisein von Vertretern der Politik sowie Mitgliedern der Rotary Clubs fünf dieser Bäume als „lebende Skulpturen“ im Wolfsburger Stadtforst an ihrem endgültigen Standort gepflanzt. Auf einem eigens hergerichteten Ort (in der Nähe des Parkplatzes an der Kreuzung Maria-Merian-Straße und Werderstraße in der Wolfsburger Nordstadt) entstand zwischen Waldwegen ein neuer Verweilplatz mit zwei Sitzbänken und einem Findling, inklusive Gravur, die auf die Kooperation zwischen der Stadt, den Rotary Clubs und dem Kunstmuseum verweist sowie an das Recht auf Hoffnung erinnert – ein Ort, der Besucher künftig zum Innehalten inmitten des Waldes einlädt und die Zuversicht stiftende Bedeutung des Projekts dauerhaft sichtbar macht.
Weitere gerettete Bäume für Bürger
Die verbleibenden Bäume, die derzeit noch auf der Terrasse des Kunstmuseums zu sehen sind – darunter Weiden und Ahorne – können gegen eine freiwillige Spende an die Rotary Clubs übernommen werden. So können Bürger*innen den Bäumen ein dauerhaftes „Zuhause“ in ihrem Garten bieten, sie wachsen und gedeihen lassen, und somit einen Beitrag zum Schutz unserer Bäume sowie des Klimas leisten.
Zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstmuseum Wolfsburg besteht die Möglichkeit, einen Baum auszuwählen. Die Ausgabe der Bäume für Selbstabholende erfolgt bis Weihnachten.

