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Wolfsburger täuschte Raub vor



Wolfsburg

Wolfsburger täuschte Raub vor


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Wolfsburg. Wegen Vortäuschen eines Raubes muss sich ein 32 Jahre alter Wolfsburger strafrechtlich verantworten. Er hatte am späten Abend des 11. April die Polizei in die Rothenfelder Straße gerufen und gab vor, von vier unbekannten Tätern überfallen worden zu sein.





Das Quartett habe bei dem Überfall wichtige Dienstschlüssel aus einem Betrieb gestohlen, bei dem der Wolfsburger angestellt ist. Der 32-Jährige gab an, er habe sich an diesem Dienstagabend alleine nahe einer Grünfläche auf einer Mauer gesessen und Alkohol getrunken, als es zu dem Vorfall kam. Den Schilderungen nach, habe das Quartett eine Passantin belästigt und er habe sich daraufhin eingemischt. Hierbei sei es schließlich zu dem Überfall gekommen, bei dem die Täter den Wolfsburger auch geschlagen und getreten haben.











Schon zu Beginn hatten die Beamten gewisse Zweifel, zumal der 32-Jährige keine Verletzungen aufwies. Ein Alkoholtest hatte danach 2,19 Promille ergeben. Bei seiner gestrigen Vernehmung räumte das vermeintliche Opfer schließlich ein, den Überfall frei erfunden zu haben. Hintergrund, so der Wolfsburger, war die Befürchtung von seinem Chef entlassen zu werden. Tatsächlich hatte er bei einem Sturz die Schlüssel zunächst verloren. Einen Tag später habe der 32-Jährige den gesuchten Schlüsselbund aber selbst wiedergefunden und sich aber nicht der Polizei offenbart. Nun wurde das vermeintliche Opfer selbst zum Beschuldigten einer Straftat. In seiner polizeilichen Vernehmung zeigte sich er jedoch sehr einsichtig, dass er einen großen Fehler begangen habe.




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