whatshotTopStory

Wolfsburgs Wiederaufbau - Überwältigende Farbfotos zeigen die Nachkriegszeit

Die Ausstellung wurde wegen des großen Anklangs bis zum 13. September verlängert.

Imperial-Kreuzung am Abend in den 50ern.
Imperial-Kreuzung am Abend in den 50ern. Foto: Wilhelm Marschner

Artikel teilen per:

25.06.2020

Wolfsburg. Schon viele Menschen habe die aktuelle Ausstellung "Diaschau" des Stadtmuseums im M2K begeistern können. Großformatige Farbfotos des engagierten Hobbyfotografen Wilhelm Marschner führen zurück in die Jahre des stürmischen Stadtaufbaus. Nun wird die erfolgreiche "Diaschau" bis zum 13. September verlängert. Dies gibt die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung bekannt.


Wilhelm Marschner (1907-1984) kam 1951 nach Wolfsburg und dokumentierte fortan die Entwicklung seiner neuen Heimat. Mit sicherem Blick und großem fotografischen Können gelangen ihm außergewöhnliche Bilder der Neubauten im Zentrum und in den Stadtteilen, aber auch vom Alltagsleben mit seinen kleinen Kuriositäten, von Farbspielen und Lichtstimmungen. Auch in den Abendstunden war er mit seiner Leica oder Rollei unterwegs und fotografierte etwa die Porschestraße im Licht der Neon-Reklamen und Autoscheinwerfer. Da Wilhelm Marschner fast ausschließlich Farb-Diafilm nutzte, bringen die über 70 oft erstmals gezeigten Bilder Stadtgeschichte und Zeitgeist so nah wie nie. Immer wieder laden sie zum Vergleich mit Wolfsburger Fotomotiven von heute ein.

Die Ausstellung "Diaschau. Wilhelm Marschners Wolfsburg-Fotos" ist im Stadtmuseum im M2K in den Schlossremisen bei freiem Eintritt und unter Wahrung aller coronabedingten Hygienerfordernisse bis zum 13. September zu sehen.


zur Startseite