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Wunsch nach noch mehr Beteiligung


Symbolbild: Max Förster.
Symbolbild: Max Förster. Foto: Max Förster

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01.11.2016

Wolfsburg. Die Teilnehmer der im Juni durchgeführten Online-Befragung zur Bürgermitwirkung in Wolfsburg wünschen sich noch mehr Beteiligung an den städtischen Planungen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg hervor.



96 Prozent fänden Bürgerbeteiligung wichtig, vor allem damit unterschiedliche Sichtweisen in die Entscheidungen einfließen würde und die Qualität der Planungsergebnisse steige. 55 Prozent der befragten Wolfsburger fühlten sich gut über städtische Pläne informiert. Am meisten würden die Themenfelder Bauen und Verkehr interessieren, gefolgt von Sport und Freizeit, Bildung und Familie. Einem Drittel genügten die Angebote zur Beteiligung, fast die Hälfte wünsche sich jedoch, stärker eingebunden zu werden. Sebastian Thom, Mitarbeiter im Bürgerbüro MitWirkung, macht deutlich: „Der ernsthafte und transparente Umgang mit den Bürgerwünschen ist zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Das möchten wir der Öffentlichkeit künftig noch deutlicher vermitteln.“ Auf Grundlage der detaillierten Ergebnisse würden deshalb derzeit konkrete Handlungserfordernisse abgeleitet – eines sei die verstärkte Kommunikation über Möglichkeiten und Nutzen der Bürgerbeteiligung in Wolfsburg.
Das Konzept BürgermitWirkung sei über 60 Prozent der Befragten bekannt und werde von 52 Prozent mit der Note Gut oder Sehr gut bewertet. Über die Hälfte der Teilnehmer kenne das Bürgerbüro mitWirkung. Grundsätzlich werde diese Anlaufstelle – ebenso wie die regelmäßig veröffentlichte Vorhabenliste – vom Großteil der Befragten befürwortet. Ihre Arbeit werde von 62 Prozent mit der Note Gut oder Sehr gut bewertet. 19 Prozent der Befragten hätten bereits an einem Beteiligungsverfahren teilgenommen. Rund 70 Prozent wären damit zufrieden. Als häufigster Grund für eine Nicht-Teilnahme wurde mangelnde Kenntnis genannt.
Ziel der Online-Befragung sei eine Bewertung der BürgermitWirkung in Wolfsburg zu erhalten, um die Einbindung der Bürger bei städtischen Planungs- und Entscheidungsprozessen weiter zu optimieren. Detaillierte Ergebnisse gibt es unter "wolfsburg.de/befragungmitwirkung". Teilgenommen haben 434 Bürger, jeweils zur Hälfte Frauen und Männer. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei rund 37 Jahren. Die Online-Befragung sei neben einer internen Betrachtung, Schlüsselinterviews und anderen Bestandteilen ein Baustein der Gesamtevaluierung. Aus dem für Anfang 2017 geplanten Abschlussbericht sollen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.


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