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Zähleraustausch: BS Netz verbaut intelligente Messsysteme



Braunschweig

Zähleraustausch: BS Netz verbaut intelligente Messsysteme

Intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, verfügen über ein Kommunikationsmodul (Smart Meter Gateway) das eine sichere Datenübertragung und Einbindung in das Stromnetz ermöglicht.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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Braunschweig. In Braunschweig startet 2021 der Einbau intelligenter Messsysteme, sogenannter Smart Meter. Als grundzuständiger Messstellenbetreiber ist die Braunschweiger Netz GmbH (BS Netz), ein Unternehmen der BS Energy-Gruppe, für den Einbau und den Betrieb verantwortlich. Um praktische Erfahrungen mit den neuen Zählern beziehungsweise Smart Metern zu sammeln, werden zunächst Zähler in Liegenschaften der BS Energy-Gruppe umgerüstet, das heißt in Gebäuden und Anlagen von BS Energy, BS Netz, Stadtentwässerung, und komdia. Intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, verfügen über ein Kommunikationsmodul (Smart Meter Gateway) das eine sichere Datenübertragung und Einbindung in das Stromnetz ermöglicht. Dies teilt BS|ENERGY in einer Pressemitteilung mit.



Diese Einbindung sei besonders wichtig, denn die Energiewende stelle das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Sonnen- und Windenergie seien nicht 24 Stunden am Tag verfügbar, dennoch müsse auch während Lastspitzen wie etwa dem zukünftig erwartbaren abendlichen Laden von Elektroautos die Stromversorgung gesichert sein. Das Gelingen der Energiewende benötige daher ein intelligentes Stromnetz, das den neuen Anforderungen auch langfristig gewachsen ist. Ein Baustein dafür seien Smart Meter.

Ab April 2021 werde BS Netz dann Kunden mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von über 6.000 kWh, wie vom Gesetzgeber vorgesehen, mit intelligenten Messsystemen ausstatten. Die ersten Kunden würden in diesen Tagen über den bevorstehenden Zählertausch schriftlich informiert.

Erste Informationen zu den neuen Zählern gebe es online unter ​www.bs-netz.de/smart-meter​. Für weitere Details werde BS Netz die beteiligten Kunden in den kommenden Monaten anschreiben.


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