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Zahl meldepflichtiger Erkrankungen in Braunschweig gesunken



Braunschweig

Zahl meldepflichtiger Erkrankungen in Braunschweig gesunken

von Marian Hackert


Die Zahlen der gemeldeten meldepflichtigen Krankheiten ist in Braunschweig leicht zurückgegangen. Symbolfoto: Pixabay
Die Zahlen der gemeldeten meldepflichtigen Krankheiten ist in Braunschweig leicht zurückgegangen. Symbolfoto: Pixabay Foto: Pixabay

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Braunschweig. Die Zahl der Hepatitisfälle in Berlin steigt und auch in Braunschweig zeichnet sich solch ein Trend ab. Generell ist die Zahl der meldepflichtigen Krankheiten zwischen 2015, etwa 434 Fälle, bis heute in 2017, 400 Fälle, jedoch leicht zurückgegangen, so Rainer Keunecke vom Referat Kommunikation der Stadt Braunschweig auf unsere Anfrage.



Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt in §6 und §7 die namentliche Meldepflicht an das Gesundheitsamt. Demnach sind beispielsweise Krankheiten wie Cholera, Diphtherie, Tuberkulose und viele mehr meldepflichtig. Auch weist Keunecke daraufhin, dass Keuchhusten seit 2013 meldepflichtig sei und die steigende Zahl der Nachweise dahingehend interpretiert werden könne, dass die Erfassung immer besser werde. Die Ärzte würden zunehmend auf Erreger untersuchen und auch Labore melden sie zuverlässig. Entsprechend stellen sich die Zahlen dar. Waren es 2015 lediglich sieben Fälle, verdoppelte sich deren Anzahl 2016 auf 14. Im vergangenen Jahre wurden dann bereits 60 Fälle gemeldet. Die Zahl der Hepatitis A-Fälle stieg von null Fällen im Jahr 2015, auf einen Fall im vergangenen Jahr und bisher drei Fälle im Jahr 2017.

Rotavirus-Erkranknungen gehen deutlich zurück


Für das häufig auftretende Norovirus wurden vor zwei Jahren 185 Fälle gemeldet, 2016 kam es zu einem Anstieg auf 250 Fälle. In diesem Jahr wurde der Virus-Befall bisher 186 Mal gemeldet. Bei den Influenza-Viren wurden im Jahr 2015 nur 62 Fälle bekannt. Im vergangenen Jahr waren es 100. In diesem Jahr stehen bisher 80 Fälle zu Buche. Salmonellenerkrankungen wurden im Jahr 2015 54 Mal gemeldet, 2016 lediglich 33 Mal und in diesem Jahr liegt die Zahl der Samonellenerkrankungen bei bisher 57. Beim besonders für Babys und Kleinkinder gefährlichen Rotavirus zeichnet sich hingegen ein drastischer Rückgang ab. Waren es im Jahr 2015 noch 126 Fälle, so halbierte sich deren Anzahl im vergangenen Jahr auf 62. In diesem Jahr wurden lediglich 14 Fälle gemeldet.


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