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Zahnärzte wollen weiter bohren: Neuer Hilfseinsatz geplant


United Smile beim ersten Hilfseinsatz in Nepal. Fotos: privat
United Smile beim ersten Hilfseinsatz in Nepal. Fotos: privat Foto: privat

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25.06.2018

Welt. Für die Zahnmediziner Sebastian Köppert aus Wolfenbüttel, Robin Fernández aus dem baden-württembergischen Mosbach und Jens Dauben aus Mönchengladbach waren die vergangenen beiden Jahre sehr ereignisreich. Gemeinsam gründeten sie den Verein United Smile und stellten ihren ersten Hilfseinsatz in Nepal auf die Beine. Das teilt die Stadt Wolfenbüttel mit.


Eine Eintagsfliege soll der nicht bleiben. „Nach unserem letzten erfolgreichen Einsatz im Frühjahr 2017 werden wir dieses Jahr erneut nach Nepal reisen, unsere zahnmedizinische Hilfsarbeit fortsetzen“, kündigt Köppert, derzeit zu Besuch in seiner Heimatstadt an.

Nachdem beim ersten Einsatz 1098 Patienten, hauptsächlich Kinder, versorgt wurden, soll diesmal auch eine eine Anlaufstation in Kathmandu für weitere Volontäre eingerichtet werden, die eine regelmäßige zahnmedizinische Versorgung gewährleisten soll. „Neben geplanten Dentalcamps in verschiedenen neuen Ortschaften, werden wir auch bereits besuchte Einrichtungen und Dörfer ansteuern, um neben erneuten Behandlungen auch unsere bisherigen Ergebnisse evaluieren zu können“, so Köppert. Mit Henri Lahann (Zahnmedizinstudent aus Würzburg) konnte zudem ein weiterer Kollege für den nächsten Einsatz gewonnen werden.


Im Einsatz in Nepal. Foto: privat



Da es im Moment besonders noch an ausrangierten Instrumenten mangelt, hofft er wieder auf die Spendenbereitschaft vieler Zahnmediziner. Die ersten Instrumente konnte er von Wolfenbütteler Kollegen schon in Empfang nehmen.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, rein ehrenamtlich und mit vollem Engagement Menschen zu helfen, welche nicht die Gesundheitsfürsorge genießen können, die wir in westlichen Ländern als alltäglich und selbstverständlich empfinden. Dabei sollen vor allem Kinder und Menschen in entlegenen Gebieten ohne medizinische Versorgung von unserem Einsatz profitieren, bei dem wir jedem Patienten die bestmögliche Behandlung anbieten möchten. Besonders Gebiete fernab der alltäglichen Behandlungsmöglichkeiten liegen bei uns weiterhin im Fokus“, klärt Köppert über den Hintergrund der Aktion auf.

Weitere Infos unter www.theunitedsmile.net und bei Facebook unter facebook.com/theunitedsmile.


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