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Zehnter Carolo-Cup mit neuem Wettbewerbsmodus


Interessierte können sich beim Finale am 7. Februar selber von den Rennfähigkeiten der Teilnehmer überzeugen. Foto: TU Braunschweig
Interessierte können sich beim Finale am 7. Februar selber von den Rennfähigkeiten der Teilnehmer überzeugen. Foto: TU Braunschweig Foto: TU Braunschweig

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26.01.2017

Braunschweig. Am Dienstag, den 7. Februar, findet von 18 bis 21 Uhr das Finale zum Carolo-Cup in der Stadthalle Braunschweig statt. Dabei messen sich 17 Teams, indem sie autonom fahrende Miniaturfahrzeuge vor neue Herausforderungen stellen.



Sie müssen exakt einparken, Hindernisse umfahren, Verkehrsschilder erkennen und am Zebrastreifen abbremsen: Der zehnte Carolo-Cup an der Technischen Universität Braunschweig stellt die autonom fahrenden Miniaturfahrzeuge vor neue Herausforderungen.


Nicht so leicht wie es aussieht: Die Teilnehmer versuche die Strecke in der Stadthalle möglichst schnell zu passieren. Foto: TU Braunschweig




Auch hier gilt die StVO


In den vergangenen Jahren sind die Leistungen vieler Teams gestiegen, der diesjährige Cup wird deshalb erstmalig in drei Leistungsklassen ausgetragen. Neben dem Junior-Cup und dem Hauptwettbewerb, bei dem reale Szenarien auf Landstraßen gemeistert werden müssen, gehen vier Teams erstmalig im erweiterten Hauptwettbewerb an den Start, bei dem komplexere Verkehrssituationen, wie sie in Vororten zu finden sind, zu bewältigen sind. In dieser neuen Leistungsklasse müssen die Fahrzeuge unter anderem Tempolimits einhalten, Überholverbote meistern sowie Fußgängerverkehr an Zebrastreifen, Abbiegepfeile und komplexe Vorfahrtsregelungen beachten.


Getunet wie die Großen: Die Zuschauer können sich auf eine große Anzahl an Miniaturfahrzeugen freuen. Foto: TU Braunschweig


Starkes Preisgeld für den Sieger


Insgesamt 17 studentische Teams aus Deutschland, Schweden und der Schweiz messen sich mit ihren Modellfahrzeugen im Maßstab 1:10 in verschiedenen Disziplinen in ihrer jeweiligen Leistungsklasse und müssen möglichst schnell und fehlerfrei durch realitätsnahe Szenarien fahren. Vor einer Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren die Teams bevor sie sich auf dem Parcours messen zusätzlich ihre Konzepte. In die Bewertung fließen technische Lösungen, die Projektorganisation sowie die Energie- und Kosteneffizienz der Fahrzeuge ein. Das Preisgeld beträgt insgesamt 11.000 Euro. Der Sieger des erweiterten Hauptwettbewerbs erhält davon 4.000 Euro. Auch in diesem Jahr gibt es zudem den VDE-Sonderpreis für das leichteste Fahrzeug.


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