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Zimmermann: Umstieg auf E-Mobilität müsse auch im Werk vor Ort stattfinden

Der für den Klimaschutz wichtige Umbau der Automobilindustrie müsse auch am Standort Wolfsburg mit Stückzahlen gelingen, die Arbeitsplätze auch in 10 bis 20 Jahren sichern.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay (Public Domain)

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25.09.2020

Wolfsburg. Bei einem Besuch des Wolfsburger Oberbürgermeisterkandidaten Bastian Zimmermann von den Linken in Halberstadt zeigte dieser sich von davon beeindruckt, wie viele Jobs in dieser Stadt in den letzten Jahren entstanden seien. Auch in Wolfsburg müsse vor dem Hintergrund des Umbaus der Automobilindustrie darauf geachtet werden, dass gute Arbeitsplätze in der Stadt erhalten bleiben und sich neue entwicklen können, so Zimmermann in einer Pressemitteilung. Besonders mit Blick auf Volkswagen sei dabei wichtig, dass durch die Digitalisierung der Verwaltungs- und Produktionsabläufe im Werk und mehr Informationstechnik im Automobil auch am Standort Wolfsburg neue Arbeitsplätze entstehen, wie er weiter gegenüber regionalHeute.de berichtet.



"Hier darf Wolfsburg nicht gegenüber Ingolstadt oder Heilbronn ins Hintertreffen geraten. Außerdem muss sichergestellt sein, dass der Umstieg auf E-Mobilität auch an den Produktionslinien hier im Werk stattfindet." Der für den Klimaschutz wichtige Umbau der Automobilindustrie müsse auch am Standort Wolfsburg mit Stückzahlen gelingen, die Arbeitsplätze auch in 10 bis 20 Jahren sichern.


"Als Kommunalpolitiker wünsche ich mir dazu mehr öffentlichen Dialog mit Wissenschaftlern, Gewerkschaftern und der Klimaschutzbewegung über Chancen und Risiken des sozial-ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung meiner Partei ist erfreulicherweise am Thema dran."

Derzeit plane und baue Wolfsburg für eine wachsende Stadt. "Wir brauchen eine Diskussion darüber, ob die Pläne von gestern noch für die Zukunft taugen, ob die optimistischen Prognosen für den VW-Standort Wolfsburg weiterhin tragfähig sind. Investitionen in die Zukunft müssen auch im städtischen Haushalt drin sein. Dazu muss uns VW aber sagen, ob Wolfsburg die VW-Hauptstadt der Digitalen Transformation sein wird", so Zimmermann abschließend.



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