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Zukunft des Wohnens: „Aller-Ise-Dörfer“ wollen ins Förderprogramm Dorfentwicklung

Ein Arbeitskreis aus den Ortsbürgermeistern und Interessierten aus Wilsche, Winkel, Kästorf, Gamsen und Neubokel wurde gebildet. Die Einwohner können ihre Ideen online einbringen. 



(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

Gifhorn. Wie soll sich das Wohnen und Bauen in den Ortschaften entwickeln? Wie schaffen wir eine gute Versorgung mit Lebensmitteln auf den Dörfern? Wie können wir den Verkehr klimaneutral gestalten? Das sind Fragen, mit denen sich die Dorfgemeinschaft in den Gifhorner Ortsteilen mit Unterstützung der Stadt Gifhorn und eines Fachbüros derzeit beschäftigt. Das Ziel: Die Aufnahme in das Förderprogramm zur Dorfentwicklung des Landes Niedersachsen. Das teilt die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.


Deshalb hat sich ein Arbeitskreis aus den Ortsbürgermeistern und Interessierten aus Wilsche, Winkel, Kästorf, Gamsen und Neubokel gebildet, der den Antrag für die Aufnahme in das Förderprogramm formuliert. Die Einwohner sind dazu aufgerufen, ihre Ideen online einzubringen. 

Die fünf Gifhorner Ortschaften haben sich dazu in einer Dorfregion zusammengefunden und sich den Namen „Aller-Ise-Dörfer“ gegeben.

„Wir brauchen Ihre Hinweise"


Zur Dorfentwicklung sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beitragen. „Auf der Homepage der Stadt Gifhorn befindet sich ein Link zur Beteiligungsseite der Dorfregion“, ruft Maike Klesen von der Stadtverwaltung zur Mitarbeit auf. „Wir brauchen Ihre Hinweise, um einen guten Antrag schreiben zu können“, sagt die Fachbereichsleiterin Stadtplanung. Erste Projekte aus älteren Anträgen sind darin schon enthalten und können auch kommentiert werden.

 Schon 2018 und 2019 wurden Anträge gestellt, jedoch waren immer zu viele Anträge beim Amt für regionale Landesentwicklung in Niedersachsen eingegangen, so dass die „Aller-Ise-Dörfer“ nicht zum Zuge kamen.

Wenn die Dorfregion diesmal aufgenommen wird, ist ein Dorfentwicklungsplan zu erstellen, der die Stärken und Schwächen der Region darstellt und Lösungen im Bereich Bauen und Wohnen, Baukultur sowie Demographie und Klimaschutz beinhaltet. Danach können die Stadt Gifhorn und Privatleute eine Förderung für die Sanierung von Gebäuden oder für gemeinschaftliche Projekte erhalten.

Bis 1. August ist Zeit


Bis zum 1. August hat die Stadt Gifhorn Zeit, den Förderantrag zu stellen. Wer Lust und Interesse hat, mitzuarbeiten, kann sich auf der Homepage der Stadt Gifhorn unter dem Stichwort „Dorfregion“ beteiligen. Dazu im Suchfeld den Begriff „Dorfregion“ eingeben und die rote Überschrift „Städtebauliche Themen“ anklicken. Für Infos oder Fragen stehen außerdem Maike Klesen (maike.klesen@stadt-gifhorn.de) und Kerstin Lange (kerstin.lange@stadt-gifhorn.de) vom Fachbereich Stadtplanung zur Verfügung.


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