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Zukunft von Don Camillo und Peppone ungewiss

von Bernd Dukiewitz


Mit dem Abriss von Don Camillo und Peppone könnte es schneller gehen als geplant. Foto: Bernd Dukiewitz
Mit dem Abriss von Don Camillo und Peppone könnte es schneller gehen als geplant. Foto: Bernd Dukiewitz Foto: Bernd Dukiewitz

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10.01.2017

Wolfsburg. Don Camillo und Peppone, die Doppelhochhäuser in Detmerode, haben eine ungewisse Zukunft vor sich. Wie die "Neuland" mitteilte, könnten die beiden Hochhäuser entweder kernsaniert oder gänzlich abgerissen werden.



Geplant war bisher ein Abriss der Gebäude in 2018. Doch es könnte auch ganz anders kommen. "Aktuell sind etwa 50 Prozent der Wohnungen noch bewohnt und es gibt auch keinen Beschluss über einen Abriss der Gebäude. Freiwerdende Wohnungen dürfen wir aus sicherheitstechnischen Gründen nicht wieder vermieten, da eine Asbestbelastung in den Versorgungsschächten vorhanden ist", erklärt Janina Thom, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Neuland. "Zum Schutz der Mieter haben wir Schutzvorkehrungen getroffen und diese werden regelmäßig überprüft. Wichtig ist dabei, dass die Versorgungsschächte sauber abgedichtet sind. Fällt bei den engmaschigen Überprüfungen auf, dass etwas nicht in Ordnung ist, wird es sofort korrigiert".

Thom weiter: "Bevor Wohnungen neu vermietet werden dürften, müssten wir komplett sanieren. Das ist – vor allem bei einzelnen Wohnungen – wirtschaftlich nicht machbar. Aus diesem Grund bewirtschaften wir die Häuser weiterhin, so wie sie sind. Die NEULAND wird sich in der Zukunft damit beschäftigen müssen, ob die Häuser saniert oder abgerissen werden. Stünden die Häuser leer, könnte man sie entkernen, den Rohbau stehen lassen und eventuell anbauen. Darüber gibt es aber noch keine Pläne, geschweige denn Entscheidungen".


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