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Zum 51. Mal leuchtet das Zeichen des Friedens

von Thorsten Raedlein



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01.12.2013


Wolfenbüttel. Seit Sonntag, kurz nach 17 Uhr, leuchtet sie offiziell als an die Stadt übergeben: Die 51. Friedenstanne aus Drammen. Die Initiative für das jährliche Aufstellen und die Übergabe geht auf befreundete Druidenlogen aus Wolfenbüttel und Norwegen zurück.


Bürgermeister Thomas Pink stellte die Bedeutung der Friedenstanne in der heutigen Zeit heraus. Foto:



"Die Friedenstannen sind ein Symbol für Frieden und Völkerverständigung", betonte Bürgermeister Thomas Pink in seiner Rede vor der feierlichen Illumination der Tanne. Sie sei der Ausdruck einer tiefen Freundschaft, eines hohen Maßes an Tradition und an historischem Wert. In Deutschland, einem Land mit Wohlstand, Demokratie und seit vielen Jahren Frieden, könne man manchmal den Eindruck gewinnen, dass der eine oder andere Konflikt im Land nur geführt werde, weil es uns so gut gehe. Trotz aller Harmonie habe die Friedenstanne ihren Sinn nicht verloren. Die Welt rücke immer näher und damit die Frage Frieden oder Konflikt.


Mit Posaunenklängen wurde die Illumination untermalt. Foto:



Die Situation in Syrien, Afghanistan, Ägypten, im Irak, in Uganda, die Flüchtlingsdramen vor Italiens Küsten – bei aller vorweihnachtlicher Freude dürfe man die Situation im Rest der Welt nicht vergessen. "Die Friedenstanne ist, wie man sieht, durchaus noch aktuell. Sie ist eine Mahnung und Aufforderung an uns alle", so Pink. Frieden beginne aber auch im Kleinen. In der Familie, im Beruf, im Verein. Jeder von uns könne daher einen Beitrag zum Frieden leisten.


Im Anschluss gab es noch einen Empfang für die Logen. Foto:



Zu den Klängen des Posaunenchores Wolfenbüttel wurden die Lichter der Tanne im Anschluss eingeschaltet. Nach der feierlichen Illumination fand für die Gäste aus Norwegen und ihre Logenbrüder aus Wolfenbüttel noch ein kleiner Empfang im Rathaus statt.


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