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Zwölf Kilometer Kanalnetz in der Stadt Helmstedt werden inspiziert



Helmstedt

Zwölf Kilometer Kanalnetz in der Stadt Helmstedt werden inspiziert

Der Großteil der Inspektionen ist für den Zeitraum Juli bis August geplant. Aus den Ergebnissen wird dann der Erneuerungs- und Sanierungsbedarf ermittelt

Symbolbild
Symbolbild Foto: Stadt Helmstedt/Martina Hartmann

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Helmstedt. Im Auftrag der Abwasserentsorgung Helmstedt (AEH) inspiziert die Firma Hesse aus Duderstadt in diesem Jahr etwa zwölf Kilometer des Abwasserkanalnetzes in der Stadt. Dabei werden in diesem Jahr überwiegend einzelne Kanäle in verschiedenen Straßen von Helmstedt und den Ortsteilen angefahren. Der Großteil der Inspektionen ist für den Zeitraum Juli bis August geplant. Je nach Bedarf bei unterschiedlichen Bauvorhaben der AEH kann es aber schon davor und danach zu einzelnen Inspektionen kommen. Das teilt die Stadt Helmstedt in einer Pressemitteilung mit.



Im Rahmen der Arbeiten werden die Kanäle zunächst mit einem Spülwagen unter Einsatz von Hochdrucktechnik gereinigt und anschließend mit einem speziellen TV-Fahrzeug mittels Kameratechnik inspiziert. Durch die überwiegend eingesetzte Panoramo-Technik werden die Untersuchungszeiten und somit auch mögliche Behinderungen im Straßenverkehr auf ein Minimum beschränkt.

Die regelmäßige Zustandserfassung und -bewertung der Abwasseranlagen gehört zu den wesentlichen Betreiberpflichten der Eigentümer und Betreiber von Kanalnetzen. Die bei der Befahrung erhobenen Erfassungsdaten werden im Anschluss von der AEH ausgewertet und im Rahmen einer Zustandsklassifizierung eingestuft. Hieraus wird dann der Erneuerungs- und Sanierungsbedarf ermittelt und im Abgleich mit dem Gesamtnetz der Stadt Helmstedt nach Prioritäten eingestuft. Für die am Kanalnetz angeschlossenen Kunden der Abwasserentsorgung ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen, dass es im Rahmen der Hochdruckreinigung des Kanalnetzes zu Störungen in den Grundstücksentwässerungsanlagen kommen kann, wenn diese nicht den Regeln der Technik entsprechend ausgeführt und betrieben werden.

Hier kann es zu Problemen kommen


Bei Hausanschlüssen ohne einen vorgeschriebenen Übergabeschacht, eine Rückstausicherung und eine ausreichend bemessene Entlüftung über das Dach kann es bei den Reinigungsarbeiten aufgrund des hohen Spüldrucks zu Problemen in den Grundleitungen innerhalb und außerhalb des Hauses kommen.

Weitere Informationen zu aktuellen Projekten der AEH können auf der Homepage der Stadt unter „Aktuelles aus der Abwasserentsorgung“ eingesehen werden. Das dort gleichfalls abrufbare AEH-Informationsblatt „Spülunfälle und Entlüftung“ gibt zudem detaillierte Auskunft über die notwendigen Bestandteile einer Grundstücksentwässerungsanlage, die Spülunfälle verhindern. Für weitergehende Auskünfte zu den Arbeiten stehen seitens der AEH Carolin Dauer (05351/531719) und Jens Flemke (05351/531721) zur Verfügung


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