Gottesdienst im Schein von 600 Kerzen

7. Januar 2018
Festliche Stimmung beim Lichtergottesdienst. Foto: Kirchenkreis
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Peine. Bereits zum 15. Mal fand der beliebte Lichtergottesdienst zu Epiphanias in der Lutherkirche statt. Festliche Flötenmusik begrüßte die fast 300 Gäste, die sich in dem von 600 Kerzen erleuchteten Gotteshaus eingefunden hatten.

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„Heute enden die Weihnachtsfeiertage und für viele beginnt wieder der Alltag, aber heute wollen wir einmal an die Bedeutung von Epiphanias erinnern“, eröffnete Pastor Dr. Sebastian Thier den Gottesdienst, den er gemeinsam mit einem Team vorbereitet hatte. Für den musikalischen Rahmen sorgte erneut die Flötengruppe der Kreismusikschule, die seit 2004 den Gottesdienst mit gestaltet. Die Orgel spielte Maya Krabbe.

Der Pastor schrieb eine Geschichte für den Gottesdienst

Eigens für die Lichterkirche hatte Pastor Dr. Thier eine Geschichte geschrieben, die das Erleben der Nähe Gottes thematisierte. Susanne Grobe, Monika Drösemeyer, Svenja Felka und Christina Tschirch lasen im Wechsel die Rollen unterschiedlicher Personen. Sie diskutieren über den Stern, der seit Tagen zu sehen ist, mal wandert und sogar die Farbe wechselt. Die Skeptiker wollen ihn am liebsten gar nicht sehen und verhängen die Fenster. Andere vermuten ein großes Ereignis. Als sich herumspricht, dass der Stern die Geburt des Gottessohnes verkündet und Herodes deshalb alle Neugeborenen töten lassen will, versuchen den Menschen aus Jerusalem, Maria und Josef zu warnen. Doch als sie in Bethlehem ankommen, sehen sie, dass die Eltern sich und ihr Baby schon in Sicherheit gebracht haben.

Pastor Dr. Thier griff das Thema der Geschichte in seiner Predigt auf und wünschte allen Besuchern, dass sie nicht nur an den Festtagen Gottes Nähe spüren. „Die weihnachtliche Botschaft, dass Gott auf die Erde gekommen ist, ist viel zu groß und zu wichtig, als dass man nur ein paar wenige Tage an sie denkt. Weihnachten ist zwar vorbei, aber es kann nur gut tun, auch weiterhin, weihnachtliche Gedanken zu hegen“, bekräftigte er. Mit dem Segen entließ er die Besucher in die nachweihnachtliche Zeit und lud gleichzeitig zu Tee und Keksen zum gemütlichen Ausklang des besonderen Gottesdienstes ein.

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