Braunschweig

„10 Jahre Schloss…seit 1841“ im Schlossmuseum


Das Schlossmuseum zeigt das Schloss aus neuen Perspektiven, Foto: Bollmann-Bildkarten-Verlag, Braunschweig.
Das Schlossmuseum zeigt das Schloss aus neuen Perspektiven, Foto: Bollmann-Bildkarten-Verlag, Braunschweig.

Artikel teilen per:

22.03.2017

Braunschweig. Ab dem 2. April 2017 wird im Schlossmuseum die neue Sonderausstellung „10 Jahre Schloss…seit 1841“ gezeigt. Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Facetten des Wiederaufbaus des Braunschweiger Residenzschlosses, der sich 2017 zum zehnten Mal jährt.



„Ich freue mich über die sehr unterschiedlichen und besonderen Leihgaben, die unseren Besuchern den Bau des neuen Schlosses als Kulturschloss im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen können“, so die Museumsleiterin Dr. Ulrike Sbresny. Sie verweist auf die zahlreichen Exponate aus Museen, Archiven und aus Privatbesitz, die nicht nur die Baugeschichte des neuen Schlosses verdeutlichen, sondern auch auf die Geschichte des alten Schlosses verweisen. Modelle, Architekturpläne u.a. aus dem Stadtarchiv Braunschweig, dem Architekturbüro Opfermann + Partner und aus dem Bestand des Schlosses Marienburg sowie originale Bauteile sind Teil der Ausstellung. Darunter Exponate, die noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Auch das Braunschweigische Landesmuseum, die Stadt Braunschweig, die Richard Borek Stiftung, die Deka Immobilien GmbH / Schloss Arkaden sowie die Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig sind mit Leihgaben vertreten. „Anhand dieser Zusammenstellung wird deutlich“, betont der Ausstellungskurator Dr. Bernd Wedemeyer, „dass das Schloss in seiner heutigen Gestalt durchaus auf den authentischen Geschichtsort verweisen kann. Nicht zu vergessen ist auch, dass der Mitteltrakt des neuen Schlosses zu 83% aus Altsteinen besteht!“ Dass diese „neue Mitte der Stadt“ auch eine ganz andere Funktion und Aussehen hätte erhalten können, belegen die zahlreichen alternativen Bebauungspläne von den 50er bis zu den 90er Jahren.

Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm bestehend aus Führungen und Vorträgen angeboten:

  • Sonntag, 2. April , 15 Uhr Führung durch die Sonderausstellung

  • Donnerstag, 4. Mai, 17 Uhr Führung: Schloss, Quadriga und Braunschweig von oben (Treffpunkt Schlossmuseum)

  • Mittwoch, 24. Mai, 18.30 Uhr Vortrag im Roten Saal: „Denkmal Portikus: Der Altsteinbestand des neuen Schlosses“, Dr. Bernd Wedemeyer

  • Mittwoch, 14. Juni, 18.30 Uhr Vortrag im Roten Saal: „Der Innenausbau des neuen Schlosses in Braunschweig“, York Stuhlemmer (Stuhlemmer Architekten, Berlin)


zur Startseite