Wolfenbüttel

140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Abbenrode



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02.08.2014


Abbenrode. Ein heißes Wochenende liegt hinter der Feuerwehr Abbenrode, am 19. und 20. August feierte sie ihr 140-jähriges Bestehen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde im Dorfgemeinschaftshaus und auf dem Kirchplatz gefeiert, ab 14 Uhr mit einem Feldgottesdienst und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmahl, Kamerad Manfred Luće spielte auf seiner Trompete "Ich hat ein Kameraden". Danach wurde  gemeinsam die Kaffee- und Kuchenbar geplündert. Die Kinder vergnügten sich bei Spielen die die Jugendfeuerwehr ausrichtete. Dabei wurde das Spiel mit der Kübelspritze am meisten genutzt. Ebenso wurden verschiedene Feuerwehrfahrzeuge gezeigt.

Viel zum Lachen gab es bei der Fotoausstellung, die als Film den ganzen Nachmittag gezeigt wurde. Das älteste Foto ist von 1902. Die abendliche Jubiläumsfeier mit Musik von DJ Kaleu wurde kurzerhand, der Wärme wegen, auf den Kirchplatz verlegt.

Am Sonntag wurde nach dem Festumzug der Wehren durch Abbenrode ein reichhaltiges Frühstück mit Freigetränken serviert. Zur musikalischen Untermalung spielte der Musikzug „Die Velebeker“

Als weiteren Höhepunkt des Tages fand die Ehrung der ersten Frauen in einer Feuerwehr Niedersachsens statt. Vor 40 Jahren fand sich die Gruppe anlässlich der 100-Jahrfeier der Feuerwehr Abbenrode zusammen, dank der Gemeinde Cremlingen und des damaligen Ortsbrandmeister Günter Richtsteig wurden alle Hürden genommen und die erste Frauengruppe in Niedersachsen war geboren. Karin Gensrich, Frauensprecherin des Kreisfeuerwehrverbands Wolfenbüttel,  bedankte sich bei der Feuerwehr Abbenrode, dass sie die Wegbereiter waren für Frauen in der Feuerwehr.
Gemeindebrandmeister Marcus Peters beförderte Kameradin Rieke Schröter zur Oberfeuerwehrfrau und den stellvertretenden Ortsbrandmeister Stefan Ullmer zum Hauptlöschmeister. Danach folgten Grußworte und die obligatorischen Umschläge der Ehrengäste, unter anderem von Landrätin Christiana Steinbrügge, vom Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky und vieler anderen aus Politik, Feuerwehr und Vereinen. Bei dem einen oder anderen Freigetränk wurde bis zum späten Nachmittag gefeiert.

Am darauf folgenden Tag wurde noch Kamerad Adolf Beese für 72 Jahre und 189 Tage in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

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