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17.705 Euro für Erdbebenopfer in Italien



Wolfsburg

17.705 Euro für Erdbebenopfer in Italien


Die Wolfsburger Delegation übergibt den Spendencheck (v.l. Marcello Aiello, Esra Erkan, Christian Matzedda, die Vizebürgermeisterin Patrizia Catenacci von Amatrice und Burcu Akcali. Im Hintergrund ist eines der stark beschädigten Häuser zu sehen. Fotos: IG Metall
Die Wolfsburger Delegation übergibt den Spendencheck (v.l. Marcello Aiello, Esra Erkan, Christian Matzedda, die Vizebürgermeisterin Patrizia Catenacci von Amatrice und Burcu Akcali. Im Hintergrund ist eines der stark beschädigten Häuser zu sehen. Fotos: IG Metall Foto: IG Metall

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Amatrice/Wolfsburg. 17.705 Euro hat eine vierköpfige Delegation des Migranten-Arbeitskreis der IG Metall Wolfsburg im italienischen Amatrice an die Vize-Bürgermeisterin Patrizia Catenacci für die Erdbeben-Opfer übergeben. Mit der Spende soll ein Schulneubau und ein Mehrgenerationenhaus unterstützt werden soll.



Am 24. August 2016 und am 18. Januar 2017 hatten schwere Erdbeben Amatrice fast komplett zerstört. 289 der 2600 Einwohner kamen ums Leben. Die Spenden waren auf einer Delegiertenversammlung, einer After Work Party der IG Metall und bei den Vertrauensleuten und Betriebsräten von Volkswagen gesammelt worden, der Ortsvorstand der IG Metall steuerte ebenfalls eine große Summe bei.

Sicherstellen, dass das Geld wirklich ankommt



Die Mitglieder des Migranten-Arbeitskreises Christian Matzedda, Burcu Akcali, Marcello Aiello und Gewerkschaftssekretärin Esra Erkan hatten sich am 13. Mai auf den Weg nach Amatrice gemacht. Um sicherzustellen, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird, wollten sie die Spenden persönlich übergeben. „Wir sind erschüttert, die Trauer über die Todesopfer ist nach wie vor groß. Es wird zudem noch Jahre dauern, bis der Ort wieder aufgebaut ist“, berichtete Esra Erkan nach ihrer Rückkehr. „Die Fotos , so viel Trümmer sie zeigen, sagen noch immer wenig über die Tragweite der Katastrophe aus. Nach der Führung durch das zerstörte Dorf waren wir so betroffen, dass wir lange Zeit gemeinsam geschwiegen haben“, sagte Erkan weiter.

„Wir sammeln immer wieder Spenden für Menschen in Not und so war es für uns eine Herzensangelegenheit, für die Opfer des Erdbebens in Amatrice zu sammeln. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken, die gespendet haben“, sagte Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.

Der italienische Ort Amatrice gleicht einem Trümmerfeld. Das Erdbeben hat zahlreiche Straßenzüge komplett zerstört.
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