17 Absolventen sind nun Heilerziehungspfleger

"Sie haben einen Beruf erlernt, der ein breites Spektrum an Möglichkeiten eröffnet", so Personalvorstand Jessica Gümmer-Postall.

17 Absolventen sind nun Heilerziehungspfleger.
17 Absolventen sind nun Heilerziehungspfleger. Foto: esn

Neuerkerode. "Es ist vollbracht! Sie sind alle Fachkraft geworden. Und das ist so viel Grund zum Feiern", mit diesen Worten begrüßte Annegret Jäkel, Schulleiterin der Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode, die diesjährigen Absolventen des Jahrgangs HEP 44. Das geht aus einer Pressemitteilung der evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) hervor. Die 17 Schüler könnten stolz und zufrieden sein, so die Schulleiterin weiter.


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Personalvorstand Jessica Gümmer-Postall gratulierte den Absolventen im Namen des Vorstandes der esn: "Sie haben einen Beruf erlernt, der ein breites Spektrum an Möglichkeiten eröffnet, einen abwechslungsreichen Beruf, in den Sie nun mit viel Motivation und Ideenreichtum starten können." Ausdrücklich bedankte sich Gümmer-Postall auch bei der Schulleitung, der Lehrerschaft und den Praxisanleitern, die "das wichtige Fundament dafür gelegt haben, dass sich kreative Ideen entwickeln und immer auch kritisch hingeschaut wird. Dafür steht unsere Fachschule." Gefragt seien nun Politiker und Sozialgesetzgeber, um dem Beruf die Anerkennung zu geben, die er verdient.

Die meisten werden übernommen


13 der 17 Absolventen werden nach ihrer Ausbildung von der Unternehmensgruppe esn übernommen. "Fünf von ihnen haben die Ausbildung in Teilzeit absolviert und waren währenddessen in der Wohnen und Betreuen tätig", sagte Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. Dieses Modell biete besondere Möglichkeiten, warb er für die berufsbegleitende Ausbildung, mit der aus Hilfs- schließlich Fachkräfte werden. Auch Andreas Fehn vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Braunschweig wünschte den fertigen Heilerziehungspflegern viel Freude in dem Beruf. "Sie sind diejenigen, die den Menschen eine Stimme geben, die sich nicht eigenständig äußern können, die Inklusion machen." Das sei manchmal anstrengend, wenn man etwa nachts aufstehen muss. "Aber Sie werden sich nie fragen müssen, für was oder wen stehe ich auf. Ihre Arbeit ist sehr wertvoll."

Begleitet wurden die Feierlichkeiten durch Musik der Klasse HEP 46 im Rahmen des Musikunterrichts mit Nicole Ragus sowie durch ein Theater der Klasse HEP 45 unter der Leitung von Martin von Hoyningen Huene.


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