234 Notebooks und 1.079 iPads für Lehrkräfte beschafft

Die Stadt Wolfsburg hat die Geräte besorgt, damit die Lehrer mit den Leihgeräten Unterricht vorbereiten und digitale Unterrichtsformen durchführen können.

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Wolfsburg. Die Stadt Wolfsburg hat für die Lehrerinnen und Lehrer an ihren Schulen 234 Notebooks und 1.079 iPads bestellt. Im Vorfeld der Beschaffung erfolgte eine enge Abstimmung mit den Schulen. Die Lehrkräfte können künftig mit den Leihgeräten Unterricht vorbereiten und digitale Unterrichtsformen durchführen, unabhängig davon, ob dieser Unterricht in der Schule oder als Distanzlernen stattfindet. Der Schulträger bindet die vom ihm beschafften Geräte in die Infrastruktur für die Schulen ein. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.


Aufgrund der COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung mit den Ländern den geschlossenen DigitalPakt Schule um die Zusatzvereinbarung "Leihgeräte für Lehrkräfte" erweitert. Von den zusätzlich bereitgestellten 500 Millionen Euro entfallen auf die Stadt Wolfsburg und ihre Schulen 769.500 Euro. Bereits 2020 wurden durch den Schulträger aus dem Sofortausstattungsprogramm "schulgebundene Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf" 1.222 Tablets zu Kosten von rund 776.000 Euro beschafft und über die Schulen an Schüler verliehen, die in ihrem Haushalt auf kein mobiles Gerät zugreifen können. Die Geräte wurden geliefert und werden aktuell durch die Schul-IT des Geschäftsbereiches Schule konfiguriert, so dass nach den Herbstferien die Auslieferung beginnen kann.

Wichtiger Schritt im Medienentwicklungsplan


Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration Iris Bothe: "Ich freue mich, dass damit in absehbarer Zeit auch alle Lehrkräfte in Wolfsburg über ein persönliches digitales Gerät verfügen können. Bereits im April 2020 hat der Rat der Stadt unseren Medienentwicklungsplan für die Jahre 2020 bis 2024 verabschiedet. Darin ist vorgesehen, dass Lehrkräfte wie Kinder und Jugendliche mit persönlichen mobilen digitalen Geräten flexibel in Schule wie zu Hause arbeiten können." Grundlage hierfür ist seit Mai 2020 die Bildungsplattform "wobila" mit verschiedenen Diensten wie dem Lernmanagementsystem "itslearning" und der Videokonferenzlösung "BigBlueButton". In den Schulen kommen die Nutzer mit den mobilen Geräten über das gesicherte Wobila-WLAN ins Internet. Aktuell werden die LAN- und WLAN-Strukturen in verschiedenen Schulgebäuden weiter ausgebaut.


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