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240.000 Euro für die Erweiterung der "Käferschule"



Wolfsburg

240.000 Euro für die Erweiterung der "Käferschule"

von Alexander Dontscheff


In Wolfsburg steigt der Bedarf an Schulplätzen. Geeignete Standorte wie in Reislingen sollen daher ausgebaut werden. Symbolfoto: pixabay
In Wolfsburg steigt der Bedarf an Schulplätzen. Geeignete Standorte wie in Reislingen sollen daher ausgebaut werden. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

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Wolfsburg. Zuletzt musste das Los entscheiden, welcher Erstklässler noch einen Platz an der Grundschule "Käferschule" ergattern konnte. Das soll sich ändern. 240.000 Euro sollen in den Standort Reislingen investiert werden. Das geht aus einem Antrag hervor, der am heutigen Dienstag im Ortsrat Neuhaus/Reislingen und morgen im Schulausschuss beraten wird.



Die Entscheidung trifft der Rat der Stadt.

Die Grundschule „Käferschule“ am Standort Reislingen Süd-West, Lavinia-Fontana-Straße 1, soll einen Ergänzungsbau sowie bauliche Bestandsanpassungen erhalten. Einschließlich des Standorts Neuhaus würden dann dauerhaft vier Züge beschult werden und am Standort Reislingen ein ausreichendes Ganztagsangebot zur Verfügung stehen. Die Infrastruktur der Essensversorgung, Küchenbereich und Mensa, soll in diesem Zuge der erhöhten Kinderzahl angepasst werden.


"Die Käferschule ist derzeit bereits stark ausgelastet und musste zuletzt die Einschulungen über ein Lossystem entscheiden. Ein abnehmender Bedarf ist in diesem Planungsbereich auf mittlere Sicht nicht prognostizierbar", heißt es in der Antragsbegründung. Darüber hinaus liege die Käferschule in Reislingen in einem Bereich, der mit relativ kurzen Wegen an das kommende Neubaugebiet Sonnenkamp angebunden ist. Bei einer möglichen Überlastung der dort noch zu planenden neuen Grundschule könnten hier nahe Ausweichmöglichkeiten geboten werden.


Das Schulgelände bietet Potenzial. Foto: Stadt Wolfsburg


Großzügiges Gelände bietet Potenzial


Des Weiteren biete die Grundschule mit einem großzügigen Gelände eine wesentliche Potenzialfläche für bauliche Erweiterungen. Insofernsei der Standort prädestiniert, die Möglichkeiten eines Erweiterungsbaus zu prüfen und Planungsschritte aufzunehmen. Der Standort der Schule in Neuhaus und der alte Schulstandort in der Kantor-Wurm-Straßeseien im Vorfeld betrachtet worden, böten aber ungünstigere Voraussetzungen für die Schaffung weiteren Schulraums.

Für den Schulbereich seien grundsätzlich vier weitere Klassenräume und mindestens zwei dazugehörige Differenzierungsräume sowie ein Fachunterrichtsraum zu schaffen. Ergänzungen der Flächen für Personal und Lager sollen geprüft werden.

Die nächsten Schritte


Als nächste Schritte werden die Raumbedarfe in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Ganztagskoordination in Anlehnung an den Orientierungsrahmen der Stadt Wolfsburg für vierzügige Grundschulen konkretisiert und ein geeignetes Architekturbüro ausgewählt.


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