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25 Millionen für den Öffentlichen Nahverkehr

von Robert Braumann


In Zukunft fließt deutlich mehr Geld für den Öffentlichen Nahverkehr in die Region. Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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25.05.2016




Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter. 25 Millionen Euro mehr Regionalisierungsmittel werden zukünftig dauerhaft und jährlich in den Großraum fließen, um den Nahverkehr hier maßgeblich zu unterstützen und zu verbessern. Das vereinbarte die SPD-Landtagsfraktion zum Abschluss ihrer Klausurtagung in Braunschweig am Mittwoch.

Die Oberbürgermeister der Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, Ulrich Markurth, Klaus Mohrs und Frank Klingebiel haben in einer gemeinsamen Erklärung die Zustimmung der SPD-Landtagsfraktion für eine deutliche Aufstockung der Regionalisierungsmittel für den Großraum Braunschweig begrüßt. Die drei Oberbürgermeister hatten Anfang 2015 gefordert, die jahrzehntelange Benachteiligung der Region zu beenden und den hiesigen Nahverkehr mit jährlich 25 Millionen Euro zusätzlichen Regionalisierungsmitteln auszustatten. Wirtschaftsminister Olaf Lies hat bereits angekündigt, die Gesetzesänderung in den Landtag einzubringen. Die Mittel erhält der Zweckverband Großraum Braunschweig, der mit der Organisation des Nahverkehrs in der Region beauftragt ist.

Bessere Taktung - neue Projekte


„Dies kommt einem Quantensprung für den Nahverkehr in unserer Region gleich. Die finanzielle Aufstockung kommt Städten ebenso wie den Landkreisen zugute“, so die drei Oberbürgermeister. „Diese gewaltigen zusätzlichen Mittel ermöglichen es, den regionalen Bus- und Bahnverkehr im Sinne der Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Die Region war im Nahverkehr finanziell lange abgehängt, das ändert sich nun auf einen Schlag. Unsere Verwaltungen haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Projektideen entwickelt, wie wir ab 2017 diese neuen Mittel nutzen wollen. Die Details werden jetzt erarbeitet. Die Veränderungen werden unter anderem die Taktzeiten von regionalen Bus- und Bahnlinien betreffen, aber etwa auch neue Haltepunkte und innovative Projekte wie Mobilitätszentren als Schnittstellen von Verkehrswegen und unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln. Die Anforderungen an Mobilitätsangebote sind gestiegen, sowohl in Quantität als auch in der Qualität. Nicht zuletzt die vielen Pendler in unserer Region sollen schneller und besser von A nach B kommen“, so die drei Oberbürgermeister.


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