Gifhorn

3.000 Euro Umzugskosten für unbefristete Erzieher?


Symbolbild: pixabay
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04.09.2019

Sassenburg. Die B.I.G.- Fraktion hat einen Antrag gestellt, die aktuelle Personalnot in der Kinderbetreuung zu bekämpfen. Dazu sollen Erzieher / Sozialassistenten (m/w/d), welche bei einem Betreiber einer Kinderbetreuungseinrichtung in der Gemeinde Sassenburg einen unbefristeten Vertrag annehmen und ihren Wohnsitz in die Gemeinde Sassenburg verlegen, eine Umzugskostenbeihilfe von 3.000 € erhalten. Dies teilt die B.I.G. Sassenburg mit.


Mit dieser Notfallmaßnahme wollen wir die dringend benötigten Plätze für 50 Kinder schaffen, welche aktuell keinen Betreungsplatz erhalten haben.Der Antrag soll in der Sitzung des Gemeinderates am 26.09.2019 beraten und beschlossen werden. DerErweiterungsbau der Kita Triangelist fertig, kann aber wegen fehlenden Erziehern nicht in Betrieb gehen.

Eltern suchen Lösungen für Hort-Problematik in Grußendorf


In Grußendorf fehlen aktuell 8 Hort-Plätze. Auf Initiative des Elternratsvorsitzenden trafen sich am Dienstag, den 27.08.2019, betroffene Eltern, um Lösungen zum bestehenden Raum- und Personalmangel zu erarbeiten. Auch Claudia Böer (B.I.G.) als stellvertretende Vorsitzende des Familien-, Sport- und Kulturausschusses und Markus Knobloch (CDU) als stellvertretender Ortsbürgermeister sind der Einladung gefolgt. Nach einem „Brainstorming“ sind folgende Lösungsansätze gegen die Raum- und Personalproblematik erarbeitet worden:

  • Nutzung der Räumlichkeiten des Dorfgemeinschaftshauses (DGH)

  • Nutzung der Räumlichkeiten des Jugendtreffs

  • Errichtung einer unternehmerischen Kinderbetreuungseinrichtung für die Kinder aus dem Wochenendhausgebiet am Bernsteinsee

  • Überprüfung des tatsächlichen Bedarfs

  • Aufstockung Arbeitszeit von Teilzeitkräften

  • Betreungsplatz-Sharing (zwei Kinder teilen sich einen Betreungsplatz)


Die Möglichkeiten des sogenannten Betreungsplatz-Sharing für Krippe, Kita und Hort wird Claudia Böer (B.I.G.) prüfen lassen. Eine entsprechende Anfrage wurde bereits über den Träger und die Betreiber an die Landesschulbehörde gestellt. Der große Vorteil wäre, das sowohl das Raum- als auch das Personalproblem mit dieser einen Maßnahme zumindest reduziert werden könnten.


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